Unsere Nahrungsmittel sind häufig mit tierischen Anteilen versehen, ohne dass dies auf den ersten Blick deutlich ist. Gummibärchen und Pudding sind die bekanntesten Fallen für Vegetarier oder Veganer, da sie Gelatine enthalten, die seit BSE in aller Munde kam. Die Hersteller bieten mittlerweile gelatinefreie Gummibärchen an. Auch viele Joghurtsorten enthalten Gelatine und als roten Farbstoff zerriebene Läuse. Viele Fruchtsäfte werden bei ihrer Herstellung mit Gelatine behandelt und sind weder vegan noch vegetarisch. Dazu zählen die meisten klaren Apfelsäfte. Viele Standardgetränke wie Coca Cola, Fanta, Kinley, die zum Bereich der Softdrinks zählen, sind unter Verwendung von Fischgelatine erzeugt worden und enthalten diese Spuren.
Bei Backwaren ist auch Vorsicht und genaues Hinsehen geboten. So werden Brezeln beispielsweise mit Schweinefett produziert und viele Brotsorten und Backwaren beinhalten Schlachtfett statt Margarine. Käsesorten, darunter auch Biokäsesorten, enthalten als fester Käse meistens Kälberlab. Kälberlab entstammt dem Magen geschlachteter Kälber. In den Frischkäsesorten wie Mozzarella, Feta und Frischkäse wird Kälberlab nicht eingesetzt. Auch bei Essig und Wein ist Vorsicht geboten bei vegetarischer oder veganer Lebensweise. In manchen Essigarten sind zermahlene Krustentierschalen, das Chitin, enthalten. Chitin findet sich auch in vielen Alkoholgetränken. Mit dem Wein kommen leider aus der Tradition der Weinherstellung auch tierische Stoffe zum Veganer oder Vegetarier. Für das Filtern der Weine wird Fischblase oder Gelatine eingesetzt. Beides sind Filtermedien, die bei Weinen und Fruchtsäften Verwendung finden. Spanischer Wein kann zum Teil mit Stierblut gefiltert worden sein. Vegane und vegetarische Weine bieten viele Bioläden an.
Zucker aus den USA ist zum großen Teil mit Tierkohle bearbeitet. Die aus Rindern und Schweinen stammende Tierkohle wird zum Entfärben verwendet. Der deutsche Südzucker ist ohne Tierkohle verarbeitet.
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vebu.de
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