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Meine Katze ist seit Monaten krank, seit neuestem ist wohl noch eine schlimme Blasenentzündung dazu gekommen. Die Tierärztin meint, ich sollte mir überlegen, ob ich nicht ein besonderes Futter nehmen will, weil wohl Blasenpatienten auch öfter Probleme mit Nierensteinen oder so was bekommen. Sie empfahl mir was von Hill´s oder Royal Canin.
Eigentlich füttere ich entweder Amicat oder bei Nassfutter Biofuttersorten und nichts von Hill´s oder Royal Canin.
Kennt jemand zufällig Spezialfuttersorten andere Hersteller, die gut und bio sind?

Tags: Diät, Futter, Katze

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Das ist schwierig, ich stelle gerade von Royal auf Amicat um.... wobei Royal Canin eigentlich sehr gut ist (ausser, das es eben nicht vegan ist) Anwas leidet die Mietze den noch?
Hallo, also ich hatte meinem Kater, der Niereinsuffizienz hatte, nach Rücksprache mit Frau Schmitz (von Produkte für ein besseres Leben, wo ich immer das Amicat bestelle) das Amicat gefüttert. Sonst, bei Nassfutter vegetarisch, gemischt mit Nierendiätfutter. Frau Schmitz sagte, dass die pflanzlichen Eiweiße jedenfalls gut sind. Drum wäre mein Vorschlag, dass sie sich mit Frau Schmitz in Verbindung setzen um den genauen Bedarf bei Blasen/Nierensteinen abzukkären.
Ich hab die Mieze seit Mai letzten Jahres aus dem Tierheim. Dort sagte man mir, sie hätten ihr Zähne ziehen müssen, das Zahnfleisch sei so entzündet gewesen, aber das wäre alles überstanden. Sie war halt nur sehr scheu und zurückhaltend und ließ sich auch nicht gerne anfassen.
Die erste Zeit ging es dann so einigermaßen, dann fing sie an unsauber zu werden. Man muss dazu sagen, dass der Kater, der schon hier war, sie nicht wirklich akzeptiert hat. Da ich sie nur immer mal kurz streicheln durfte, aber niemals länger anfassen, war das mit einem Tierarztbesuch auch so eine Sache. Ich hab versucht, mit Hilfe einer Heilpraktikerin verschiedenes auszuprobieren, sie hat was gegen Nieren- und Leberinsuffienz bekommen und auch was gegen die Bakterien, die für die Zahnfleischentzündung verantwortlich sein sollten. Dann fing es an, dass das Fell schlechter wurde.
Im November bin ich dann mit ihr zu einer Tierärztin. Die hatte dann festgestellt, dass es im Mund nicht gut aussah, alles sehr entzündet. Sie hat eine Blutuntersuchung vorgenommen, die aber auch nicht wirklich was ergeben hat. Sie meinte, eine 4-jährige Katze mit ständiger Zahnfleischentzündung, das wäre nicht normal, da müsse etwas anderes hinter stecken. Sie hat es dann letztendlich aber auch nicht heraus gefunden. Man kennt ja auch leider ihre Vorgeschichte nicht wirklich, im Tierheim konnten sie mir nicht viel dazu sagen. Jedenfalls hat sie dann Antibiotika bekommen und noch was anderes und dann noch mal, weils nicht besser wurde und vor gut einer Woche hab ich dann gesehen (unsauber ist sie noch immer), dass Blut im Urin war. Urinprobe und Katze geschnappt (naja so einfach mit dem schnappen ist das nach wie vor nicht, zu zweit haben wir es dann aber geschafft sie in die Transportbox zu bekommen) und wieder hin zum Tierarzt. Dort wurde der Urin getestet und alle Farben auf dem Messstreifen waren im schlechtesten Bereich. Die Tierärztin meinte es sei eine schlimme Blasenentzündung und es gab wieder Spritzen, was gegen die Schmerzen, dann wieder Antibiotikum und noch ein Immun-Aufbaupräparat. Sie meinte, der Immunsystem wäre wahrscheinlich im Eimer.
Nach drei bis vier Tagen sollte es dann besser werden mit dem Blut im Urin aber das wurde es nicht. Jetzt gebe ich seit gestern noch zusätzlich wieder Tabletten, die mir die Tierärztin gegeben hat und hoffe mal, dass die anschlagen. Die Mieze kann einem echt nur leid tun, aber ich weiß auch nicht, was ich noch machen soll.
Jedenfalls kam in diesem Zusammenhang auch das Futterthema auf. Ich will gar nicht 100% vegetarisch füttern, aber wenn Fleischfutter, dann nicht aus Massentierhaltung und nicht von Firmen, die Tierversuche machen für ´s Futter. Und Hill´s und Royal Canin stehen auf der Liste, dass sie es machen.
Ich füttere Amicat als Trockenfutter da hab ich auch kein Problem mit, das fressen beide gerne. Nassfutter hatte ich schon mal vegetarisch versucht, hätte es dann abgewechselt mit dem fleischigen Futter, aber das wollten sie nicht.

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