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Wir (und damit meine ich die gesamte Menschheit) müssen uns allmählich Gedanken machen,
wie wir das Energieproblem angehen. Das ist die zentrale Frage der Menschheit. Jeder (ob Egoist
oder Sozialist) müsste mittlerweile doch mitbekommen haben, dass jede Evolution als
Energieumwandlung zu verstehen ist.
Was wir als Spezies davon für uns selbst beanspruchen, nehmen wir logischerweise der restlichen
Natur weg. Zudem schaffen wir durch die riesigen Schadstoffmengen weitere Probleme.
Die einzige Lösung ist eine regional, bürgernah ausgerichtete Wirtschaftsform mit energiebezogener
Besteuerung. In diesem Zusammenhang kommen wir zwangsläufig zum Thema Ernährung und haben
gute Chancen, die anderen von der Notwendigkeit einer direkten, pflanzlichen Aufnahme zu überzeugen.
Der Dialog mit unseren Mitmenschen und eine daraus resultierende Koordinierung wird sicher spannend.
Dass es mit anderen Kulturen und Regionen Abstimmungen geben muss, ist selbstverständlich.
Die Zeit des wilden Kapitalismus wird wohl bald zu Ende sein.

Vielleicht sollte man versuchen, die Hauptbelastungen im Zusammenhang mit Fleischkonsum aufzulisten.
Hier ein paar Beispiele:
1. Methangas- bzw. Kohlendioxid-Problem
2. Flächennutzung auf Kosten der freien Natur und Abholzung der wichtigen Regenwälder
3. Wasserverbrauch in gewaltigen Mengen führt zu Trinkwasserknappheit in vielen Regionen
4. Verschmutzung des verknappten Trinkwassers und immer höherer Aufwand für die "Reinigung"
5. Medikamente für "Nutztiere" und "vorbeugende Behandlung" ganzer Bestände führen zu
Antibiotikaresistenzen von Krankheitskeimen
6. Gefahren durch neue Seuchen, die vom Tier zum Menschen übertragen werden
7. Erkrankungen der Menschen durch Fehlernährung führt zu immer höheren Behandlungskosten
8. Entfremdung der Menschen von ihrer Umwelt und verstärkte Drogenproblematik
9. Psychische Konflikte der Menschen durch den gesellschaftlichen Zwang zur Unterdrückung ethischer Werte
10.Verarmung, Naturzerstörung und Hunger in Ländern, die zu Futtermittelproduzenten degradiert werden
11.Bürgerkriege und gezielte Unterdrückung armer Länder, um den "Wohlstand" der Reichen zu festigen
12.Energieverschwendung durch Tiefgefrieren, aufwändiges Kochen/Braten für Fleisch/Fisch
Ich bin sicher, dass noch einige andere Folgeerscheinungen dieses Versagens unserer Spezies zu finden sind.
Zur Ausbeutung der Meere sowie der massiven Ausbreitung sogenannter "Fischfarmen" möchte ich mich hier
nicht äussern, werde aber in einem zu diesem Thema passenden Forum ausführlich Stellung nehmen.
Wir haben die Verantwortung, zumindest den Anfang einer zwingend notwendigen Veränderung hin zu einem
harmonischen, respektvollen Umgang mit der uns umgebenden Natur zu machen. Ich glaube, wir können es
schaffen, wenn wir die Erwartungen nicht zu hoch ansetzen und uns geduldig weiterentwickeln, um andere
nachhaltig zu überzeugen.
Der Anteil jugendlicher Vegetarier/Veganer wächst überproportional; das ist ein Signal der Hoffnung.

Allmählich tut sich was, d.h. auch wir sollten aus der Deckung kommen.
http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/Freude-im-Schlachthof/story/267...

das ist schon ganz schön ausreichend, Bernard. Wäre viel erreicht, würde diese Liste zum Nachdenken anregen.
Dabei haben wir ja noch nicht mal den ethischen Gesichtspunkt dabei betrachtet.
Doch eins nach dem anderen oder man müsste alle Punkte gleichermassen angehen. Da ist für jeden was dabei, wo er/sie Nachdenken sollte
oder ?

Genau darum geht es, Gerhard.
Freut mich, dass Du wieder mitmachst.
Das Thema Ethik ist deshalb so schwierig, weil wegen materiellen Existenzkampfs und falscher
Wertvorstellungen der Bezug zur Natur weitgehend verlorengegangen ist.
Deshalb muss ich diese Dinge voranstellen, um überhaupt in den Dialog mit Menschen zu
kommen.
Herzliche Grüsse.

Anscheinend brauchen wir keine Natur mehr, sondern nur noch Veredelungs(Verelendungs)fläche:
http://www.lippische-wochenschau.de/Planungen-sind-nicht-tragbar-11...

Manche werden nie schlau.
Die globale Ausbeutung soll weitergehen:
http://www.kapstadt.diplo.de/Vertretung/suedafrika/de/__pr/Botschaf...

Unglaublich, mit welchem Tempo wir den schönen Planeten vernichten.
Menschen, Tiere und Natur werden in unerträglichem Masse für eine jubilierende Feudalgesellschaft einiger weniger
und zum Wohle der gigantischen Pharmaindustrie ausgebeutet.
Und natürlich muss das der Veggie mitfinanzieren.
http://www.noodls.com/viewNoodl/12068707/bundesland-niedersachsen/s...
Herr vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun. ( Jesus von Nazareth )

Die beste Innovation ist wohl, die ganzen Anlagen zu entfernen und dort etwas sinnvolles einzurichten:

Die Zeit rückt näher, wo die Menschen ihren Verstand langsam wieder aufbauen müssen.
Dann gibt es keine abartigen Viehtransporte mehr:

Und sie rennen weiter in die Irre und wissen nicht, was sie tun:
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