vegetarier24.de | Community - Vegetarismus - Rezepte - Forum

Der britische Telegraph spricht in einem Artikel über die Zusammenhänge des Fleischkonsums und unserer Tierhaltung mit dem Klimawandel.

http://www.telegraph.co.uk/earth/earthnews/7797594/Eat-less-meat-to...

Was haltet ihr davon?

DIESER BEITRAG WURDE BISLANG 244x ANGESCHAUT

Antworten auf diese Diskussion

Ist ja nichts Neues.
Es gibt zwischenzeitlich genügend, auch wissenschaftlich fundierte Informationen über den Zusammenhang der Klimaerwärmung und der Erhöhung des Teibhausgases Methan, abgesehen davon, dass die industrialisierte Fleisch-Produktion eine Energieverschwender ersten Ranges ist, also auch für CO2-Vermehrung steht.

All das ist nachzulesen in den FAO-Berichten, in PeTA, VEBU, Albert-Schweizer-Stiftung und vielen anderen Webseiten von Tierschutz und Umweltvereinen.

Allein von Lesen wirds eben auch nicht besser. Genauso wie es Aktionen gegen Atomstrom, gegen die Abholzung des Regenwaldes gibt, genauso muss es Aktionen, Demonstrationen gegen die industrialisierte Fleicherzeugung/Produktion geben.
Der Veggie-Tag ist immer eine gute Adresse damit anzufangen und andere Menschen darauf aufmerksam zu machen, Ausserdem sollten die Kochshows mit Protest-Emails konfrontiert werden. Des weiteren ist jede EU-Weite Aktion für artgerechte Tierhaltung zu unterstützen. Das alles sind kleine aber nachhaltige Schritte zu einer Reduzierung des Fleischkonsums, aber wir brauchen mehr Unterstützung der Bevölkerung, die wiederum muss noch stärker mit entspr. Informationen versorgt werden, damit ein Umsenken stattfinden kann.

Dass alle sich vegan ernähren, werden wir auf dieser Welt nie erleben, aber wenn wir nur jedes Jahr um 1% wachsen würden, wäre das ein kolosaler Erfolg.
Dafür brauchen wir einen langen Atem!

Wir (und damit meine ich die gesamte Menschheit) müssen uns allmählich Gedanken machen,

wie wir das Energieproblem angehen.  Das ist die zentrale Frage der Menschheit. Jeder (ob Egoist

oder Sozialist) müsste mittlerweile doch mitbekommen haben, dass jede Evolution als

Energieumwandlung zu verstehen ist.

Was wir als Spezies davon für uns selbst beanspruchen, nehmen wir logischerweise der restlichen

Natur weg. Zudem schaffen wir durch die riesigen Schadstoffmengen weitere Probleme.

Die einzige Lösung ist eine regional, bürgernah ausgerichtete Wirtschaftsform mit energiebezogener

Besteuerung.   In diesem Zusammenhang kommen wir zwangsläufig zum Thema Ernährung und haben

gute Chancen, die anderen von der Notwendigkeit einer direkten, pflanzlichen Aufnahme zu überzeugen.

Der Dialog mit unseren Mitmenschen und eine daraus resultierende Koordinierung wird sicher spannend.

Dass es mit anderen Kulturen und Regionen Abstimmungen geben muss, ist selbstverständlich.

Die Zeit des wilden Kapitalismus wird wohl bald zu Ende sein.

Vielleicht sollte man versuchen, die Hauptbelastungen im Zusammenhang  mit Fleischkonsum aufzulisten.

Hier ein paar Beispiele: 

1.  Methangas- bzw. Kohlendioxid-Problem

2.  Flächennutzung auf Kosten der freien Natur und Abholzung der wichtigen Regenwälder

3.  Wasserverbrauch in gewaltigen Mengen führt zu Trinkwasserknappheit in vielen Regionen

4.  Verschmutzung des verknappten Trinkwassers und immer höherer Aufwand für die "Reinigung"

5.  Medikamente für "Nutztiere" und "vorbeugende Behandlung" ganzer Bestände führen zu

     Antibiotikaresistenzen von Krankheitskeimen

6.  Gefahren durch neue Seuchen, die vom Tier zum Menschen übertragen werden

7.  Erkrankungen der Menschen durch Fehlernährung führt zu immer höheren Behandlungskosten

8.  Entfremdung der Menschen von ihrer Umwelt und verstärkte Drogenproblematik

9.  Psychische Konflikte der Menschen durch den gesellschaftlichen Zwang zur Unterdrückung ethischer Werte

10.Verarmung, Naturzerstörung und Hunger in Ländern, die zu Futtermittelproduzenten degradiert werden

11.Bürgerkriege und gezielte Unterdrückung armer Länder, um den "Wohlstand" der Reichen zu festigen

12.Energieverschwendung durch Tiefgefrieren, aufwändiges Kochen/Braten für Fleisch/Fisch 

Ich bin sicher, dass noch einige andere Folgeerscheinungen dieses Versagens unserer Spezies zu finden sind.

Zur Ausbeutung der Meere sowie der massiven Ausbreitung sogenannter "Fischfarmen" möchte ich mich hier

nicht äussern, werde aber in einem zu diesem Thema passenden Forum ausführlich Stellung nehmen.

 

Wir haben die Verantwortung, zumindest den Anfang einer zwingend notwendigen Veränderung hin zu einem

harmonischen, respektvollen Umgang mit der uns umgebenden Natur zu machen. Ich glaube, wir können es

schaffen, wenn wir die Erwartungen nicht zu hoch ansetzen und uns geduldig weiterentwickeln, um andere

nachhaltig zu überzeugen.

Der Anteil jugendlicher Vegetarier/Veganer wächst überproportional; das ist ein Signal der Hoffnung.

Allmählich tut sich was, d.h. auch wir sollten aus der Deckung kommen.

http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/Freude-im-Schlachthof/story/267...

das ist schon ganz schön ausreichend, Bernard. Wäre viel erreicht, würde diese Liste zum Nachdenken anregen.

Dabei haben wir ja noch nicht mal den ethischen Gesichtspunkt dabei betrachtet.

Doch eins nach dem anderen oder man müsste alle Punkte gleichermassen angehen. Da ist für jeden was dabei, wo er/sie Nachdenken sollte

oder ?

Genau darum geht es, Gerhard.

Freut mich, dass Du wieder mitmachst.

 

Das Thema Ethik ist deshalb so schwierig, weil wegen materiellen Existenzkampfs und falscher

Wertvorstellungen der Bezug zur Natur weitgehend verlorengegangen ist.

Deshalb muss ich diese Dinge voranstellen, um überhaupt in den Dialog mit Menschen zu

kommen.

 

Herzliche Grüsse.

Anscheinend brauchen wir keine Natur mehr, sondern nur noch Veredelungs(Verelendungs)fläche:

 

http://www.lippische-wochenschau.de/Planungen-sind-nicht-tragbar-11...

Manche werden nie schlau.

Die globale Ausbeutung soll weitergehen:

http://www.kapstadt.diplo.de/Vertretung/suedafrika/de/__pr/Botschaf...

Unglaublich, mit welchem Tempo wir den schönen Planeten vernichten.

Menschen, Tiere und Natur werden in unerträglichem Masse für eine jubilierende Feudalgesellschaft einiger weniger

und zum Wohle der gigantischen Pharmaindustrie ausgebeutet.

Und natürlich muss das der Veggie mitfinanzieren.

http://www.noodls.com/viewNoodl/12068707/bundesland-niedersachsen/s...

 

Herr vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun.      ( Jesus von Nazareth )

Die beste Innovation ist wohl, die ganzen Anlagen zu entfernen und dort etwas sinnvolles einzurichten:

http://www.xn--schlachthfe-zfb.de/

Die Zeit rückt näher, wo die Menschen ihren Verstand langsam wieder aufbauen müssen.

Dann gibt es keine abartigen Viehtransporte mehr:

http://pferde.landlive.de/boards/thread/36551/page/12/

Und sie rennen weiter in die Irre und wissen nicht, was sie tun:

http://www.kanal8.de/default.aspx?ID=983&showNews=1067092

RSS

Was passiert gerade?


Vegan
Andrea antwortete auf die Diskussion 'Was isst Du heute?'
Vor 6 Stunden

Veggie
Nischikattt hat einen Status gepostet.
"Oh manno ... es ist 19:10 und es sind noch 11 Patienten da :-( , ich will Feierabend!"
Vor 7 Stunden

Veggie
Rainer hat das Profil aktualisiert.
Vor 9 Stunden

Veggie
Rainer hat einen Status gepostet.
"seit einem monat- fleischlos - bisher nix vermisst..."
Vor 9 Stunden

Veggie
Rainer hat das Profilfoto aktualisiert.
Vor 9 Stunden
Profil BildDogbert, Rainer und Sybille Klosner sind jetzt Mitglieder von vegetarier24.de | Community - Vegetarismus - Rezepte - Forum
Vor 10 Stunden

Veggie
Sheep hat einen Status gepostet.
"AFK bis 11.06. :-)"
Vor 11 Stunden

Veggie
Dani Flockmann antwortete auf die Diskussion 'Meine Tochter (5 1/2) wird von "ihrer" Familie nicht ernst genommen...'
Vor 12 Stunden

Badge

Laden…

© 2012   Copyright howtobegood | Tipps der Redaktion: Yoga-Forum | Yoga-Kurse | Yoga-Magazin | Vegetarier-Forum | Werbeagentur Münster

Badges  |  Problem melden  |  Nutzungsbedingungen