Hintergründe zur Entwicklung und Geschichte des Vegetarismus
Der Vegetarismus entstand in Indien, wo auch heute noch ein überwiegender Teil der Vegetarier leben, und bezeichnet eine rein pflanzliche Ernährung, die auf Fleisch und Fisch komplett verzichtet. Eine strengere Form des Vegetarismus ist der Veganismus, bei dem sogar auf tierische Erzeugnisse wie Eier, Milch oder Honig verzichtet wird. Es gibt hier zwei verschiedene Arten: der Ovo-Lacto-Vegetarismus, der Eier und Milchprodukte erlaubt und der Lacto-Vegetarisums der nur Milchprodukte erlaubt.
Die Gründe für eine vegetarische oder veganische Ernährung sind entweder gesundheitlicher Natur, Ergebnis einer pazifistischen, tierliebenden und ökonomischen Grundhaltung oder spiritueller Art. In der Blutgruppen-Ernährung wird bestimmten Typen davon abgeraten Fleischprodukte zu sich zu nehmen. Ausserdem erhöhen viele Fleischprodukte den Cholesterinspiegel und haben generell viele schwer abbaubare Kalorien, wie vor allem Kohlenhydrate, die im Körper schnell in Fettdepots abgelagert werden.
Viele Tierschützer und Tierliebhaber essen kein Fleisch, weil sie nicht wollen, dass wegen ihnen ein Wesen leiden muss. Oft sind die nicht artgerechten Haltungs- und Lebendtransportbedingungen der Grund für das große Leid der fleischproduzierenden Tiere. Spirituelle Vegetarier gehen hier noch weiter und wollen vermeiden, dass der beispielsweise beim Transport extrem erhöhte Adrenalinspiegel und die Angstzustände unter denen die Tiere zu leiden haben, ihre Gesundheit und ihren Lebenszustand beeinflussen. Nicht umsonst gibt es den Spruch: "Du bist was du isst". Der Stress wird von unserem Organismus aufgenommen wenn wir das Fleisch solcher Tiere essen.
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