Ethik und Philosophie des Vegetarismus
Als wichtigsten sozialethischen Gesichtspunkt der vegetarischen Ernährung kann man die Not der Dritten Welt anführen, welche wir in unserer wohlhabenden westlichen Welt erheblich mindern könnten, wenn wir auf den Verzehr von fleischlicher Nahrung verzichten würden. Philosophisch gesehen kann man die Tiere in der Reihe Mineral, Pflanze, Tier, Mensch als dem Menschen am nächsten zuordnen. Laut Evolutionstheorie stammt der Mensch vom Affen ab, was uns kritisch gesehen fast zum Kannibalen machen würde. Wir essen unsere Vorfahren.
Der amerikanischer Philosoph, William Blackstone ist der Ansicht, dass eine weitere Sichtweise hinzukommt, nämlich die ökologische. Angesichts des Klimawandels, des Dahinschwindens der Ozonschicht oder dem Schmelzen der Pole ist die logische Schlussfolgerung, dass wir viel zu lange viel zu sehr in unser Ökosystem eingegriffen haben. Die gesamte Natur ist ein Kreislauf, wird ein Element herausgerissen, und dazu zählen auch und gerade besonders die Tiere, so bricht der Kreislauf zusammen.
Auch wir als Menschen sind Teil dieses Kreislaufs, dieses Ökosystems, denn wir haben nur eins auf der Erde. Deshalb ist es nur logisch und richtig, wenn wir als menschliche Art weiter auf diesem Planeten existieren wollen, dass wir uns die Prozesse in der Natur genauer ansehen und weniger in sie eingreifen. Hierzu gehört zu allererst auf fleischliche Nahrung zu verzichten und auf pflanzliche Nahrung umzustellen. Was uns bei dem enorm großen Angebot an Lebensmitteln eigentlich nicht schwer fallen dürfte.
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