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Auf den Seiten von Peta bin ich gerade auf folgende Bundestagspetiton gestoßen. Vielleicht mag der ein oder andere von euch sie ja auch mitzeichnen: (auf der website findet ihr auch einen vorgeschriebenen text)

http://action.peta.de/ea-campaign/clientcampaign.do?ea.client.id=44...

Keine Vergünstigung für klimaschädliche Produkte. Tierische Erzeugnisse sollen von dem vergünstigten Mehrwertsteuersatz von 7 % ausgenommen werden.


Zahlreiche Studien belegen mittlerweile, dass die Tierwirtschaft (und damit der Konsum tierischer Produkte) ganz besonders stark zum Klimawandel beiträgt. Die Welternährungsorganisation benennt sie sogar als einen der Hauptverursacher der größten Umweltprobleme unserer Zeit. Deshalb fordert PETA Deutschland e.V., tierische Erzeugnisse von dem vergünstigten Mehrwertsteuersatz (7 %) auszunehmen und hat dafür einen Gesetzentwurf ausgearbeitet. Klimaschädliche und tierquälerische Produkte sollen in Zukunft nicht weiter "subventioniert" werden. Zudem soll auf diese Weise eine gesellschaftliche Verschiebung hin zu Klima schonender, pflanzlicher Kost eingeleitet werden.

Weitere Infos zu dem Thema finden Sie unter www.peta.de/klimaschutz


Was Sie tun können


Bitte unterstützen Sie unsere Petition zur Änderung der Umsatzsteuer (Pet 2-16-08-6120-051166), die darauf abzielt, die klimaschädlichen tierischen Produkte vom ermäßigten Mehrwertsteuersatz auszunehmen. Damit leisten Sie nicht nur einen Beitrag zum Klima- und Umweltschutz, sondern helfen auch den Tieren, die unter schrecklichen Bedingungen in kleinen, engen Ställen oder Käfigen leben müssen, um eines Tages auf den Tellern der Menschen zu landen.

Deutscher Bundestag
Petitionsausschuss
Platz der Republik
11011 Berlin
Tel.: +49-(0)30-227-35239
Fax: +49-(0)30-227-36130


Bundesministerium der Finanzen
Wilhelmstraße 97
10117 Berlin
Tel.: 03018 / 682 - 0
Fax: 03018 / 682 - 32 60

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Ich finde solche Petitionen nicht unterstützenswert. Das hat zwei Gründe: einerseits ist es ineffektiv und andererseits kontraproduktiv. Ineffektiv ist es nicht, weil es nicht stimmen würde. Selbstverständlich verursacht die industrielle Gefangenhaltung von Tieren einen enormen Anteil an klimaschädlichen Stoffen, aber die Tierausbeutung besteht auch noch weiteren Bereichen. "Zoos" und "Zirkusse" sind fraglos bekämpfenswerte Formen der Tierausbeutung, aber wenn man mit Umweltaspekten argumentiert hat, funktioniert es hier kaum noch. Es kann theoretisch Formen der Tierausbeutung geben, die nicht klimaschädlich sind und dann greift die Argumentation nicht mehr. Ich fände es wesentlich besser, von Anfang an ethisch zu argumentieren.
Kontraproduktiv ist es, weil Petitionen von Menschen, die selbst an der Tierausbeutung beteiligt sind, als Möglichkeit der Gewissensberuhigung genutzt werden. Indem sie unterschreiben, bekommen sie das Gefühl, "etwas für die Tiere" getan zu haben und können besser als vorher ignorieren, was auf ihrem Teller liegt. Statt ihnen diese Möglichkeit zu geben, sollte lieber gleich darauf hingewiesen werden, daß das beste, was sie tun können, ist, ihr eigenes Konsumverhalten zu ändern (d.h. vegan zu werden).
da stimme ich dir grundsätzlich zu, aber auch so eine petition regt zum nachdenken an. die meisten menschen sind sich nicht bewusst, dass fleischkonsum an sich so klimaschädigend ist. wenn wirklich eine fleischsteuer durchkäme, würden schon viele menschen zum nachdenken angeregt. ich denke bei der breiten masse geht es nur stückchen für stückchen. sicher muss man erwähnen, dass das beste was man für die tiere tun kann ist, vegan zu werden (macht peta ja auch), aber für viele ist das einfach zu viel am anfang. da ist es schon ein großer schritt, wenn sie ihren fleischkonsum reduzieren.
peta ist ja eher auf die breite masse ausgerichtet um dort ein umdenken zu fördern, zeigt ja auch schon das beispiel mit der beteubung von ferkeln bei der kastration. hier wird versucht den tieren die qual zu ersparen, obwohl sie später sowieso geschlachtet werden. das erste ist machbar, hier kann die bevölkerung aufgeklärt werden. gleich die ferkelzucht zu verbieten, da würde die breite masse nicht mitziehen...
alles eine frage der kleinen schritte und der zeit
Katrin schrieb:
da stimme ich dir grundsätzlich zu, aber auch so eine petition regt zum nachdenken an. die meisten menschen sind sich nicht bewusst, dass fleischkonsum an sich so klimaschädigend ist. wenn wirklich eine fleischsteuer durchkäme, würden schon viele menschen zum nachdenken angeregt.

Das schon, aber wie gesagt nur über den klimatischen Aspekt. Natürlich kann man diesen als zusätzliches Arguement benutzen, aber bei Kampagnen sollte die Grundrichtung immer auf der Ethik liegen (hierbei ist es also verkehrtherum).

ich denke bei der breiten masse geht es nur stückchen für stückchen. sicher muss man erwähnen, dass das beste was man für die tiere tun kann ist, vegan zu werden (macht peta ja auch), aber für viele ist das einfach zu viel am anfang. da ist es schon ein großer schritt, wenn sie ihren fleischkonsum reduzieren.

Das denke ich gerade nicht. Daß Veganismus schwierig sei und deshalb nicht so einfach machbar, benutzen sehr viele Leute als Ausrede, obwohl es natürlich nicht stimmt. Veganimus ist sehr einfach und jeder, der es will, kann es von einer auf die nächste Sekunde werden (lediglich aufhören, Tierprodukte zu kaufen; selbst die Alternativen sind leicht zu finden, Brotaufstriche, Sojamilch, Tofu usw. gibt es inzwischen in jedem Supermarkt). Die Argumentation, es ging für schrittweise, alles andere sei zu schwierig, benutzen sie, um auf ihrer Stufe stehen zu bleiben. Solchen Ausreden sollte man nicht Vorschub leisten.

peta ist ja eher auf die breite masse ausgerichtet um dort ein umdenken zu fördern, zeigt ja auch schon das beispiel mit der beteubung von ferkeln bei der kastration. hier wird versucht den tieren die qual zu ersparen, obwohl sie später sowieso geschlachtet werden. das erste ist machbar, hier kann die bevölkerung aufgeklärt werden. gleich die ferkelzucht zu verbieten, da würde die breite masse nicht mitziehen...

Die Masse nicht, aber man würde mehr erreichen, wenn man klar sagt, Kastration mit oder ohne Betäubung ist nicht die Frage, sondern das Gefangenhalten und Umbringen der Tiere. Dadurch würden zumindest ein paar Menschen aufhören, "Fleisch" zu essen. Die Konzentration auf die Betäubung hingegen bewirkt das keineswegs, sondern bewirkt das Gegenteil: die Menschen haben jetzt beim Essen von "Schweinefleisch" ein gutes Gewissen, da es durch die Betäubung "tierschutzgerecht" sei. Der erzielte Effekt geht genau in die falsche Richtung, denn er hat damit kein Leiden vermindert, sondern die Ausbeutung gefestigt.

Das, was wirklich nachhaltig wirkt, ist m.E. die Aufklärung über Veganismus, denn mit jedem Veganer mehr sinkt die Nachfrage an Tierprodukten und durch die geringere Nachfrage, werden weniger Tiere eingesperrt und umgebracht. Orientiert man sich an "kleinen Schritten" ändert man nur Details und das Grundproblem (und das ist der Unveganismus) bleibt weiter bestehen.
hmm, das hört sich schlüssig an. sicherlich könnte jeder mensch auf vegan switchen, wenn da nicht die bequemlichkeit, die alten rituale, die vorurteile (vegan, wird man da überhaupt satt? bleibt man gesund...) der widerstand der fleischlobby etc. wären.
ich denke das ist auch von mensch zu mensch unterschiedlich. meinen vater versuche ich seit18 jahren wenigstens zum vegetarier zu machen, erfolglos & das obwohl er wegen seinem rheuma auf empfehlung des arztes noch nicht einmal fleisch essen sollte.

deinem satz "Der erzielte Effekt geht genau in die falsche Richtung, denn er hat damit kein Leiden vermindert, sondern die Ausbeutung gefestigt." kann ich nicht 100% zustimmen, da den ferkeln durch die betäubung zumindest schon mal die schmerzen erspart werden würden.
ich find's schwer so eine petition nicht zu unterzeichnen, weil ich denke, es ist ein erster schritt den tieren leid zu ersparen & hoffe darauf, dass wenn menschen schon anfangen zu denken, dass es für die tiere schlimm ist ohne betäubung kastriert zu werden, dass sie danach auch soweit denken, dass der rest des lebens der schweine auch nicht viel schöner sein kann....
auf http://www.pig-vision.com/ kann man übrigens sehen wie so eine kastration abläuft, dort wird das leben eines schweines in massentierhaltung ./. zu einem schwein auf einem gnadenhof gefilmt
Aufklärung ist wichtig, und wenn man sieht, wie der Zuwachs an Veggies in den letzten Jahrzehnten zugenommen hat, merkt man schon eine Bewegung. Ich bin mir sicher, mit der Zeit wird diese Lebensweise wachsen.
martin schrieb:
... Ich fände es wesentlich besser, von Anfang an ethisch zu argumentieren.
Vor ALLEM regiert Geld die Welt.
Statt ihnen diese Möglichkeit zu geben, sollte lieber gleich darauf hingewiesen werden
EINGEFLEISCHTE reagieren besser auf Winke mit dem Zaunpfahl !
Danke der Info. Habe mich eben auch als Petitionsunterstützer eingetragen.
Gesundheit und Klima-sowie Achtung/Schutz vor dem Leben sollten besser belohnt werden. Schließlich gibt es außreichend Studien, welche dies klar belegen.
Habe versucht, mich in die Unterstützer(innen)liste mit einzutragen. Wie kommt es aber, daß die jeweils vorgenommenen Einträge meiner Emailadressen alle vom System abgelehnt wurden? Gibt es denn da Richtlinien, welche Art eMAiladresse es sein müsse?

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