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Viele Eltern erschrecken, wenn ihre Zöglinge ihnen offenbaren, von nun an fleischlos leben zu wollen. Sie fürchten eine Mangelernährung und damit verbundene Entwicklungsstörungen. Doch Wissenschaftler geben Entwarnung: Kinder, die sich ausgewogen mit viel Obst, Gemüse, Getreide- und Milchprodukten ernähren, erhalten alle lebenswichtigen Nährstoffe, die sie brauchen. Die Ernährungswissenschaftlerin Ute Alexy rät Eltern allerdings dazu, besonders auf eine ausreichende Eisenzufuhr zu achten.



Die Mitarbeiterin vom Forschungsinstitut für Kinderernährung in Dortmund empfiehlt daher, dem Nachwuchs Vollkornprodukte immer in Verbindung mit Vitamin C anzubieten, da hierdurch die Eisenaufnahme erleichtert wird. Milchprodukte hingegen hemmen die Verwertung des Spurenelements. "Das Müsli sollte deshalb am besten mit Fruchtsaft und nicht mit Milch gegessen werden“, so Alexy.

Während der Augsburger Kinderarzt Martin Lang der Meinung ist, Kleinkindern zwischen sechs und achtzehn Monaten aufgrund des gesteigerten Eisenbedarfs auf jeden Fall auch Fleisch-Gemüse-Brei anzubieten, hält die Wissenschaftlerin Alexy auch dies bei einer ausgewogenen Ernährung nicht für nötig. Rein vegane Kost im Kindesalter hingegen sieht auch die Dortmunderin kritisch, da einfach zu viele lebenswichtige Nährstoffe für eine gesunde Entwicklung fehlen.

Laut einer Studie zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland (Kiggs-Studie des Robert-Koch-Instituts) ernähren sich immerhin drei Prozent der unter 18-Jährigen freiwillig fleischlos. Sie stoßen dabei meist nicht nur bei ihren Eltern auf Unverständnis, sondern werden oft auch in der Schule und von Freunden komisch angeschaut. Dennoch gelingt es den meisten der vegetarisch lebenden Kinder, ihre bewusste Ernährung, trotz kritischer Blicke der Umgebung, beizubehalten.

Hast Du selber schon Erfahrung mit fleischloser Kost bei Kindern und Jugendlichen gesammelt? Würdest Du Dein Kind dabei unterstützen, sich vegetarisch zu ernähren?

Quelle: www.sueddeutsche.de

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Ich habe mich mit 12 Jahren für den Vegetarismus entschieden. Der Sänger meiner Lieblingsband ist Vegetarier und ich kam dadurch drauf, mal drüber nachzudenken, warum Menschen kein Fleisch mehr essen und da ich Tiere wahnsinnig gern hab, war der Schluss nur logisch.

Meine Mutter hat ziemlich pampig reagiert à la "Was soll der Quatsch", also habe ich in meiner "Not" gesagt, ich will das mal für ein Jahr ausprobieren und sehen, ob ich das durchhalte. Ich habe ihr bis heute nicht gesagt, dass es niemals nur als "Versuch" geplant war.

Zwar hat niemand versucht mich zum Fleisch essen zu bewegen, aber mehr als akzeptiert haben sie es denke ich bis heute nicht. Vor ein paar Monaten sagte mir meine Mutter "Naja, wir haben auch immer gedacht das ist nur so eine Macke, die du hast und das gibt sich wieder. Hat es nicht, das müssen wir halt akzeptieren." Dazu muss ich sagen, dass meine Eltern schon immer sehr viel Fleisch gegessen haben ("Da ist kein Fleisch dran, das kann man nicht essen!" ist so eine Äußerung meines Vaters - aber wenn ich mal koche, wird nie gemeckert).

Ganz leicht war's nicht immer. Grade am Anfang wurde auch nicht groß alternativ gekocht - also 3 Komponenten-Essen mit einer Komponente weniger sozusagen. Später wurden dann eher mal Alternativprodukte gekauft. Denn irgendwann konnte man ja Veggi-Würstchen und sowas auch in normalen Supermärkten finden (wenn auch anfangs nicht ohne viel Suchen) ... Zum Glück :-)

Aktuell am besten die Homepage von Herr Dr. Henrich  www.provegan.de lesen

Grüße

Hartmut

Da gibt es ja nun auch weiterhin immer fleißig Medienberichte.

http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article13908667/Mein-Flei...

Auch wenn manches aus veganer Sicht nicht gerade schön zu lesen ist - und sich da, wie an anderer Stelle gelesen, der ein oder andere der seine Kinder vegan ernährt schon ziemlich über den Artikel geärgert hat.

Nun ja, aber wenn ich mal überlege wie das Thema noch vor 10 Jahren behandelt wurde ... freue ich mich doch über eine postive Entwicklung und auch die oft noch zu beobachtende Anti-Vegan-Haltung wird sicher auch von Jahr zu Jahr geringer.

Und: Ich gerade Veganer machen sich im Schnitt ja viel, viel mehr Gedanken um die eigene Ernährung und die ihrer Kinder. Könnten hier sicher einige bestätigen ;-)

-

So ist es, auch ohne Kinder.

Ich denke auch, dass vegan lebende Menschen in ein paar Jahren einen ähnlich positiven Status in der Gesellschaft haben werden wie die vegarisch lebenden Menschen.

Ich denke auch, dass vegan lebende Menschen in ein paar Jahren einen ähnlich positiven Status in der Gesellschaft haben werden wie die vegarisch lebenden Menschen.

Genau, das denke ich auch :-) Wenn ich mir mal überlege dass auch ich als ewiger überzeugter Vegetarier noch vor 3-5 Jahren Veganer für übertreibende Spinner gehalten habe ... Ja, aber durch das Internet bekommt man heutzutage ja zum Glück viel viel mehr mit - und versteht die gruseligen Zusammenhänge von Fleisch-/und Milchwirtschaft ... von der Legehennenzucht für Eier und den dadurch ca. 50 Millionen vergaster/zerhäckselter männlicher Küken mal ganz zu schweigen ... all das wusste ich ja wirklich noch bis vor 6 Monaten nicht. Hätte es eben auch nie für möglich gehalten ... und das geht sicher ganz vielen so. Daher werden es immer mehr Vegetarier/Veganer ... und für Kinder wird das in 10 Jahren sicher nix besonderes mehr sein wenn sie anderen sagen: Ich lebe vegetarisch oder eben sogar vegan.

Mein 4-jähriger Sohn und ich leben auch vegetarisch und wollen irgendwann auch Vegan werden (erstmal soll sich das "vegetarisch leben" erstmal einspielen). Wir essen aber auch in veganen Restaurants, ich koche manchmal auch vegan und wir trinken ausschließlich Sojamilch, essen ausschließlich Soja-Joghurts und Puddings aber auch "normalen" Käse und Quark. Unsere Eier holen wir vom Bauernhof um die Ecke. Ich werde auch mein nächstes Kind vegetarisch erziehen. Mein Lebensgefährte ist durch mich auch (fast) Vegetarier geworden. Zuhause gibt es grundsätzlich kein Fleisch, keinen Fisch und natürlich nichts was aus Tier besteht (Gelatine, Fett etc). Meine Katze isst vegan und fängt im Garten Mäuse.

Mein Sohn hat früher oftmals Tiere totgemacht oder mit ihnen gespielt bis sie tot waren (gemeint sind z.B. Marienkäfer, Spinnen etc). Durch unseren Vegetarismus besteht er darauf, dass ich jede noch so kleine Spinne in die Freiheit entlasse. Er tötet seitdem keine Tiere mehr, geht respektvoller mit ihnen um und weiß jedes von ihnen zu schätzen. Er liebt Tiere abgöttisch und ich unterstütze dieses Verhalten in jeder Hinsicht. Solange ich Verantwortung für ihn trage (in diesem Falle, bis er alt genug ist um das Ausmaß seines Verhaltens selbst erkennen zu können) wird er vegetarisch leben. Sollte er sich später anders entscheiden ist dies auch okay, ich will ihm schließlich nichts aufzwingen.

Vegetarier zu werden ist eine der besten Entscheidungen meines (unseres) Lebens gewesen. Wir leben gesünde, bewusster und vorallem ohne ein Tier für uns sterben zu lassen.

Veganismus ist unser Ziel. Allerdings würde ich mein Baby nicht vegan (aber vegetarisch) füttern.

Um meinem Sohn "guter Mensch" vorzuleben und natürlich, weil es mich selbst glücklich macht tun wir verschiedene Dinge zusammen.

-Tiere anfassen. Ab auf den Bauernhof nach dem Motto -meet your meat- (na unseres ist es ja nicht mehr). Schweine anfassen, streicheln, liebhaben. Ein Tier sehen, erkennen und nicht das Fleisch dahinter.

-Patenschaften für Tiere von Gnadenhöfen bzw finanzielle Unterstützung.

-wir sind Mitglieder im Vegetarierbund

Gern würde ich (wir) noch mehr für unsere Tiere tun und arbeiten ebenfalls daraufhin. Auch meine eigene Einstellung zu Tieren hat sich durch den Vegetarismus maßgeblich verändert :) Und mein Mann hat das Angeln aufgegeben.

Wir bringen gerne "Opfer", wenn es darum geht das Richtige zutun!

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