Schlagworte:
DIESER BEITRAG WURDE BISLANG 164x ANGESCHAUT
Gerade auf diesen älteren Thread gestoßen.Sehr interessantes Thema. Auch wenn Barbara mit "im Grunde nützt aber alles nichts, wenn jemand nicht will" so recht hat. Also, ein Diskutieren bringt da wenig.
Solange besonders die katholische Kirche und der Papst, welcher auch immer, in finsteren Zeiten verankert sind wird noch so manches grausame und einem eventuellen 'Gott' sicherlich nicht erfreuende Wort in seinem Namen gesprochen werden. Und die 'frommen' Schafe blöken es einfach nach. Traurig aber so war es eben immer schon. Wenngleich die Hoffnung auch bei mir besteht dass es sich einmal ändern wird und jeder Mensch seinen eigenen klugen Kopf und seine ihm innewohnende Weisheit benutzt.
Ja, und bei den Worten von Ratzinger und besonders der Stelle "man darf Tiere gern haben, soll ihnen aber nicht die Liebe zuwenden, die einzig Menschen gebührt" wird mir wieder klar warum ich die meisten 'großen' Führer oder Lichtgestalten für verblendet halte. Mit Weisheit oder auch Erleuchtung (weil wir das gerade im anderen Thread ja zum "schießwütigen Dalai Lama" haben) hat das ja gar nichts zu tun.
Solch schönen Zitate wie die vom ruhigen und weisen Drewermann kommen ja leider so selten vor. Das dieser vor einigen Jahren ganz aus der katholischen Kirche ausgetreten ist kann ich gut verstehen.
EDIT: Ach ja, kennt irgendjemand das Buch "Mystik und Widerstand" von Dorothee Sölle. War ja eine spannende Frau. Habe den Titel neulich gehört. Ist aber eben schon recht alt das Buch. Werde ich mir vielleicht mal irgendwo gebraucht bestellen.
Denn die Geschichte zeigt eben auch dass wir nicht immer nur 'lieb' sein können. In dem Buch werden dann so Beispiele wie u. a. Martin Luther King angeführt. Menschen die ihre Kraft zum Widerstand und deutlichen Protest aus ihrer Spiritualität gezogen haben. Da können wir uns ja vielleicht auch hier und da ein Beispiel nehmen?
Hallo Zeus,
das Zitat von Ratzinger
....Ja, und bei den Worten von Ratzinger und besonders der Stelle "man darf Tiere gern haben, soll ihnen aber nicht die Liebe zuwenden, die einzig Menschen gebührt" wird .....
zeigt, wessen Geist er ist.
Frage , in welchem Zusammenhang (Dokument, Link....) kann man das nachlesen. Kennst Du die Stelle noch
Habe das Zitat auch nur aus Deinem schönen längeren Eingangsbeitrag übernommen.
Gerade mal recherchiert das Zitat. Es stammt tatsächlich aus dem kath. Katechismus.
Auf einer guten kritischen Seite (http://www.heimat-fuer-tiere.de/deutsch/artikel/ethik/katholish.shtml) steht dazu u.a. folgendes:
>>Im Katechismus steht eine weitere Blasphemie. Da heißt es unter Achtung der Unversehrtheit der Schöpfung:
"Man darf Tiere gern haben, soll ihnen aber nicht die Liebe zuwenden, die einzig Menschen gebührt." (Nr. 2418)
Hat Gott solches geboten? Liebe Leser, haben Sie das Gefühl, eine Sünde zu begehen, wenn Sie Ihre Haustiere ins Herz geschlossen haben, sie nicht nur oberflächlich gern haben, sondern lieben? Wenn Ihnen also daran gelegen ist, dass es dem Tier gut geht; wenn Sie sich freuen, dass das Tier sich freut, wenn es Sie sieht; wenn Sie auch dem Tiergeschwister gern etwas zuliebe tun; wenn Sie das Tier verstehen und das Tier weiß, wie Ihnen zumute ist, und stellt sich darauf ein - was sollte daran ungut sein? Lieber Bruder, liebe Schwester, man sieht und man erkennt nur mit dem Herzen gut. Gott gab uns kein Gebot, in dem es heißt: Tiere sollt ihr nur gern haben, aber nicht lieben; die Liebe gebührt einzig dem Menschen.
So viel in Kürze. Nun muss ich erst mal Einkaufen :-)
-
Ganz ehrlich gesagt, sind mir Tiere oft viel lieber, als so manche Menschen!!!
Und ich liebe meine eigenen Tiere mehr als so manchen Verwandten von mir....
...komme ich jetzt in die Hölle? Ich glaube nicht!
Als schönes Zitat (von Anatole France)um Vergessen der Ratzinger-Worte hier einmal etwas das ich gerade bei google+ in meinem Stream entdeckt habe.
Von Carole Lovegan Li Ⓥ ( https://plus.google.com/u/0/118102419090128918064/posts )
ursprünglich gepostet.
Anders als Facebook und Co. macht das teilweise richtig Sinn und ist sehr informativ.
-
Vegetarier und Veganer sollten sich auch darüber im klaren sein, dass sie mit ihrem Konsum von Soja zur Vernichtung von grossen Flächen Regenwald beitragen. Alles Leben aund die Artenvielfalt auf diesen riesigen Flächen wird vernichtet.
Wer Ethik für wichtig hält und seine Verantwortung der Schöpfung gegenüber ernst nimmt, kommt nicht darum herum, sich über sein Tun und dessen Auwirkung klar zu sein
Was Jesus zum Thema Fleisch essen wirklich gesagt hat, findet ihr im Evangelium der 12 Heiligen.. Hier Auszüge daraus:
38. Über das Töten von Tieren - Auferweckung des Jünglings von Nain
1. Und einige seiner Jünger kamen zu ihm und erzählten ihm über einen Ägypter, einen Sohn des Belial, der lehrte, dass es nicht wider das Gesetz sei, die Tiere zu quälen, wenn ihr Leiden den Menschen Nutzen bringe.
2. Und Jesus sprach zu ihnen: "Wahrlich, ich sage euch, wer Vorteile zieht aus dem Unrecht, das einem Geschöpf Gottes zugefügt wird, der kann nicht rechtschaffen sein. Ebenso wenig können die mit heiligen Dingen umgehen oder die Geheimnisse des Himmels lehren, deren Hände mit Blut befleckt sind oder deren Mund durch Fleisch verunreinigt ist.
3. Gott gibt die Körner und die Früchte der Erde zur Nahrung; und für den rechtschaffenen Menschen gibt es keine andere rechtmäßige Nahrung für den Körper.
4. Der Räuber, der in ein Haus einbricht, das von Menschen gebaut ist, ist schuldig; aber selbst die geringsten von denen, die in ein Haus einbrechen, das von Gott gebaut ist, sind die größeren Sünder. Deshalb sage ich zu allen, die meine Jünger werden wollen, haltet eure Hände frei vom Blutvergießen und lasst kein Fleisch über eure Lippen kommen; denn Gott ist gerecht und gütig und hat befohlen, dass die Menschen leben sollen allein von den Früchten und den Samen der Erde.
5. Aber wenn ein Tier sehr leidet, so dass sein Leben ihm eine Qual ist, oder wenn es gefährlich wird für euch, so erlöset es von seinem Leben rasch und mit so wenig Schmerz, als ihr könnt. Schicket es hinüber in Liebe und Barmherzigkeit und quält es nicht, und Gott, euer Vater, wird euch Barmherzigkeit zeigen, ebenso wie ihr Barmherzigkeit gezeigt habt denen, die in eure Hände gegeben sind.
6. Und was auch immer ihr tut dem geringsten meiner Kinder, das tut ihr mir. Denn ich bin in ihnen, und sie sind in mir. Ja, Ich bin in allen Geschöpfen, und alle Geschöpfe sind in mir. An allen ihren Freuden erfreue ich mich auch, und an allen ihren Schmerzen leide ich auch. Darum sage ich euch: Seid gütig miteinander und mit allen Geschöpfen Gottes."
...........
21. Jesus tadelt die Grausamkeit gegen ein Pferd
1. Und es begab sich, dass der Herr aus der Stadt zog und mit seinen Jüngern über das Gebirge ging. Und da kamen sie an einen Berg dessen Wege waren steil und dort fanden sie einen Mann Lasttier.
2. Aber das Pferd aber war zusammengebrochen, denn es war überlastet. Der Mann schlug es, bis das Blut floss. Und Jesus trat zu ihm hin und sprach: "Du Sohn der Grausamkeit, warum schlägst du dein Tier? Siehst du denn nicht, dass es für seine Last viel zu schwach ist, und weißt du nicht, dass es leidet?"
3. Doch der Mann antwortete und sprach: "Was hast du damit zu tun? Ich kann mein Tier schlagen, so viel es mir gefällt; denn es gehört mir, und ich kaufte es für eine stattliche Summe Geld. Frage die, die bei dir sind, sie sind aus meiner Nachbarschaft und wissen es."
4. Und einige von den Jüngern antworteten und sagten: "Ja, Herr, es ist so, wie er sagt, wir waren dabei, als er das Pferd kaufte." Und der Herr erwiderte: "Sehet ihr denn nicht, wie es blutet, und höret ihr nicht, wie es stöhnt und jammert?" Sie aber antworteten und sagten: "Nein, Herr, wir hören nicht, dass es stöhnt und jammert!"
5. Und der Herr wurde traurig und sprach: "Wehe euch, der Stumpfheit eures Herzens wegen hört ihr nicht, wie es klagt und schreit zu seinem himmlischen Schöpfer um Erbarmen, und dreimal Wehe über den, gegen den es schreit und stöhnt in seiner Qual!"
6. Und er ging weiter und berührte das Pferd, und das Tier erhob sich, und seine Wunden waren geheilt. Aber zu dem Manne sprach er: "Gehe nun deinen Weg und schlage es künftig nicht mehr, wenn auch dir nach Gnade verlangt."
......
Und zum Schluss noch etwas anderes. Jesusu spricht über die WIEDERGEBURT (Reinkarnation):
…37. Die Wiedergeburt der Seele
1. Jesus saß in der Vorhalle des Tempels, und einige kamen, um seine Lehre zu erfahren. Und einer fragte ihn: "Herr, was lehrest du über das Leben?"
2. Und er sprach zu ihnen: "Gesegnet sind, die viele Erfahrungen durchmachen, denn sie werden durch Leiden vollkommen werden. Sie werden sein wie die Engel Gottes im Himmel, und sie werden nicht mehr sterben, noch werden sie wiedergeboren werden; denn Tod und Geburt haben keine Macht mehr über sie.
3. Die da gelitten und überwunden haben, werden zu Pfeilern gemacht werden im Tempel meines Gottes, und sie werden ihn nie wieder verlassen. Wahrlich, ich sage euch, wenn ihr nicht wiedergeboren werdet durch Wasser und Feuer, so werdet ihr das Reich Gottes nicht sehen."
................................................................................................................................
Danke für eure Aufmerksamkeit,
Ralf
Willkommen bei vegetarier24.de
© 2012 Copyright howtobegood | Tipps der Redaktion: Yoga-Forum | Yoga-Kurse | Yoga-Magazin | Vegetarier-Forum | Werbeagentur Münster