Altrocker Paul McCartney legte nach seinem Konzert in Hamburg einen kleinen Zwischenstopp in Brüssel ein, um das EU-Parlament kurz vor dem Weltklimagipfel in Kopenhagen von seiner Kampagne „Fleischfreier Montag“ zu überzeugen. Dabei rechnete er dem Plenum vor, wie viele Treibhausgase alleine durch die Viehzucht und die Fleischproduktion in die Atmosphäre gelangen.
Bevor der Ex-Pilzkopf und strikte Vegetarier allerdings sein Anliegen vortragen konnte, durfte McCartney den lang anhaltenden Jubel der Abgeordneten genießen. Nachdem er ein bisschen aus seiner Vergangenheit geplaudert hatte, versuchte der 67-Jährige die Parlamentarier und Klimaexperten von seiner Idee zu überzeugen: "Wenn jeder einen Tag pro Woche auf Fleisch verzichtet, würde das Klima davon sehr profitieren." Gleichzeitig konfrontierte McCartney das Plenum mit anschaulichen, aber erschreckenden Vergleichen. Die Produktion eines Hamburgers verbrauche mehr Wasser, als vier Stunden Duschen, stellte der gebürtige Liverpooler klar. „Für Futtermittel wird pro Minute Wald von der Fläche von sechs Fußballfeldern gerodet“, so McCartney weiter.
Zu Ehren des englischen Musikers erklärte der Sprecher des EU-Parlaments daraufhin, einen Tag lang in der Kantine nur die Hälfte der sonst üblichen Menge an Fleischgerichten anzubieten.
Wie steht Ihr zu McCartneys Idee? Denkt Ihr, Nicht-Vegetarier würden zum Klimaschutz für einen Tag pro Woche auf Fleisch verzichten?
Quelle:
www.welt.de
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