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Dies ist meiner Meinung nach das Gleiche, wie all die Luschen, die anderen Menschen ihren Glauben aufdrängen wollen
Jeder MUSS für sich selbst entscheiden können, was für ihn/sie am Besten ist....
von der Urform her gesehen ein Fleischfresser, was wohl niemand bestreitet
@ martin: Klicke mich hier gerader mal durchs Forum. Ist ja schon alt der Thread, aber teilweise gute Worte von Dir - und was jemand wie Lena hier gleich zu Beginn für aggressive Sprache rein bringt (z.B. "Luschen") und eine unhaltbare 'Logik' ist schon sehr bedauerlich. Aber leider finde ich das aktuell so oft in irgendwelchen Veg*-Foren rund um den Globus. Als wäre Veg* eben so etwas wie eine abstrakte Meinung, o.ä. ...
Ich möchte da gerade gar nicht ausholen. Ich war und bin eigentlich nie radikal oder militant gewesen - aber wenn es darum geht Töten und unendliches Leid anderer Lebewesen zu verharmlosen bzw. zu bagatellisieren ... da werde ich langsam immer intoleranter - und das ist gut so.
Die Geschichte hat uns gezeigt dass der Irrsinn und Massenmorde in erster Linie von der braven, schweigende Masse getragen wurde. Wenn es um den Unterschied zwischen Leben oder Sterben geht, gilt es einen Standpunkt ein zu nehmen. Punkt. Den muss und kann ich nicht immer energisch vertreten - aber anderen suggerieren dass es schon ok ist was sie da tun ist in letzter Logik genau so richtig bzw. falsch wie nicht geleitete Zivilcourage usw. --- ich kann jeden verstehen der sagt: Ich traue mich nicht zu widersprechen. Aber wenn Menschen (wie hier sogar) versuchen großes Unrecht klein zu reden ... ach ja - teilweise ist es einfach hart das zu begreifen.
Sehr schön und trefflich. Besonders den Vergleich mit dem Nachbarn hatte ich so ähnlich gestern auch im Kopf.
Neulich hatte ich leider auch mal wieder auf einem veganen Portal eine Diskussion zu einer "Das perfekte Dinner"-Sendung gelesen. Dort war im TV eine 25jährige Veganerin vertreten. Und (ich hab es dann auch erst nicht glauben wollen) die hat dann den Gästen die auf ihr veganes Essen keine 'Lust' hatten Fleisch gemacht. Da bin ich dann sprachlos. Nun ja, nicht wirklich sprachlos denn als dort auf dem Portal dieses von einigen mit "ist doch nur höflich" oder "ich freue mich doch als Veg* auch wenn der Gastgeber für mich mitdenkt" usw. kommentiert wurde habe ich unter Anderem auch mal geäußert, dass ich einen "Veganer" der Fleisch auftischt leider genau so wenig als solchen ernst nehmen kann wie einen "Pazifisten" der Gewaltpornos zu Weihnachten verschenkt.
Nun ja, aber (wie Du ja in Deinem zweiten Teil auch schreibst) habe ich bis vor gar nicht langer Zeit auch anders gedacht. Nach dem Motto: Vorleben und nicht drüber reden ist das Beste. Mittlerweile kann ich mich aber immer schlechter mit Nicht-Veg* abgeben - einfach weil ich erkannt habe dass es eine so große Kluft bezüglich Empathie gibt. Mir tun stumpfe Menschen nicht gut - und der Welt auch nicht wenn man ihnen nicht mal den Spiegel vorhält und versucht auf unendliches Leid hin zu weisen. Wer sich damit nicht beschäftigen will - mit dem will ich mich auch nicht näher beschäftigen. ... ist nicht so einfach aber irgendwann werden fundamentale Werte einfach wichtiger als falsche Harmonie.
Ja, das mit der Hoffnung ist wohl das Einzige was bleibt. Meine sehr große ist, bei aller Skepsis, ja auch, dass das Internet unaufhaltsame, virale Prozesse in Gang setzt. Früher gab es TV-Berichte über Tierleid usw. ja auch ... aber "aus den Augen - aus dem Sinn" ... das funktioniert heute in Zeiten von Youtube&.Co. nicht mehr. Gerade dadurch hat die veg* Bewegung ja ungeheuren Auftrieb erhalten. Hoffen wir eben dass es wirklich nicht nur ein Strohfeuer ist, oder für viele eine nette Mode (wie Hippie- oder 68er-sein) ... und wo die Menschheit hin steuert kann ja eh keiner beantworten. Vielleicht sind wir ja auch nur ein Fehler der Schöpfung oder zumindest im derzeitigen Entwurf/ in der derzeitigen Version. Vielleicht kommt ja irgendwann "Mensch 2.0" :-)
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