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PETA warnt am Weltgesundheitstag vor Krankheiten durch tierische Nahrungsmittel

Wenn Naturkatastrophen oder Terroranschläge Hunderte oder Tausende von Toten fordern, ist das Entsetzen groß. Wenn aber eine gesellschafts-immanente Fehlernährung jährlich Millionen von Toten durch Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes und andere ernährungsbedingte Erkrankungen verursacht, wird dies mit einem erstaunlichen Gleichmut hingenommen.

Anlässlich des Weltgesundheitstages am 7. April 2010 warnt PETA Deutschland e. V. davor, den Werbe-Slogans der Fleisch- und Milchindustrie zu glauben. Dass Fleisch, Milch und Milchprodukte angeblich gesunde und wertvolle Nahrungsmittel sind, dürfen Verbraucher und Politiker nicht länger fraglos hinnehmen. Denn zahlreiche Studien der letzten Jahre offenbaren den Zusammenhang zwischen dem Konsum von Fleisch, Wurst, Milchprodukten und den genannten schweren Erkrankungen.

Tierische Produkte sind meist sehr fett- und kalorienreich und tragen damit zum Übergewicht bei. Die Zahl übergewichtiger Kinder hat sich in den letzten drei Jahrzehnten mehr als verdoppelt. Auch die Belastung von Fisch mit Umweltgiften wie Dioxin und Schwer-metallen wurde mittlerweile intensiv untersucht und in einem erschreckend hohen Ausmaß nachgewiesen.

„Die Studien sind eindeutig“, erklärt Ernährungsexperte Lars Hollerbach von PETA. „Menschen, die sich rein pflanzlich ernähren, sind im Durchschnitt deutlich gesünder sind als die allgemeine Bevölkerung. Körpergewicht, Blutdruck, Blutfett- und Cholesterinwerte, Nierenfunktion sowie Gesundheitsstatus liegen häufiger im Normalbereich.“

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) in Bonn empfiehlt eine vegetarische Dauerkost – ganz ohne Fleisch. Und auch die Amerikanische Gesellschaft für Ernährung (ADA) und der Verband der kanadischen Ernährungswissenschaftler (DK) empfehlen die pflanzliche Ernährung: „Gut geplante vegane und andere Formen der vegetarischen Ernährung sind für alle Phasen des Lebenszyklus geeignet, einschließlich Schwangerschaft, Stillzeit, frühe und spätere Kindheit und Adoleszenz.“

Allein in Deutschland leiden und sterben jedes Jahr über 500 Millionen Tiere für die Nahrungsproduktion. PETA fordert alle Menschen auf, sich vegan zu ernähren: für die eigene Gesundheit, für die Umwelt (Massentierhaltung gilt als Klimakiller Nr. 1) und zum Wohl der Tiere. Kostenlose „Veggie Starter Kits“ mit vielen Tipps und leckeren rein pflanzlichen Rezepten erhalten Sie auf www.goveggie.de!

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Is doch klar! Wenn man Lebewesen tötet, ist das eine schlechte Tat und produziert schlechtes Karma, schlechte Energie. Wenn man das tote Lebewesen dann auch noch isst, verleibt man sich ja die schlechte Energie selbst ein! Kein Wunder wird man dann krank!

Wenn man Plastik oder Blei isst, wird man auch krank, obwohl man dafür kein Lebewesen getötet hat. Dass Tierprodukte in größeren Mengen ungesund sind, hat biologisch-physiologische Gründe und hat mit "Karma" nichts zu tun. Mit einer solchen Argumentation macht man sich unglaubwürdig.
Ich würde dir allerdings empfehlen etwas toleranter gegenüber anderen Glaubensrichtungen zu sein

Ich wüsste nicht, wo ich intolerant gewesen bin. Ich habe rein sachliche Kritik vorgebracht (das wird man ja noch dürfen, ohne als intolerant zu gelten oder?). Dass deine Thesen keinen wissenschaftlichen Hintergrund haben - wie du ja selbst sagst -, ist nicht meine Schuld.
Wenn alles einen wissenschaftlichen Hintergrund haben müßte, wäre die Welt arm dran.
...und wenn auf BIO-Höfen Kühe Qualzüchtungen sind, oder sein sollen, so ist das nicht meine Schuld.
Man vergisst aber auch immer wieder, daß man für unsere Umwelt und unsere Gesundheit noch viel mehr machen kann, in dem man sich nicht nur vegetarisch/vegan ernährt, sondern sich auch biologisch ernährt.
..und pro Tag ein Glas frische BIO-Milch von Demeter ist nicht nur sehr gesund, es unterstützt auch in keiner Weise eine Massentierhaltung.
und pro Tag ein Glas frische BIO-Milch von Demeter ist nicht nur sehr gesund, es unterstützt auch in keiner Weise eine Massentierhaltung.

Du scheinst sehr an deinem Bio-Mythos zu hängen, leider muss ich dich desillusionieren.

Idylle auf Biohöfen?

Im Allgemeinen suggeriert die Bezeichnung „Bio“ oder „Öko“, dass das Produkt von anderen Tieren stammt als aus konventionellen Unternehmen. Bezüglich der Haltung und Fütterung und sowie des Umgangs mit Medikamenten gibt es unbestritten wichtige Unterschiede zwischen ökologischen und konventionellen Betrieben (vgl. Zollitsch 2008).

Grundsätzlich wirtschaften aber auch biologische Höfe mit ähnlichen ökonomischen Zielen wie herkömmliche Betriebe; so werden beispielsweise auch „Bio-Kühe“einer permanenten Schwangerschaft unterzogen.

Tatsächlich liefern Bio-Kühe heutzutage ebenfalls über 6.000 Liter Milch pro Jahr. Das ist eine Menge, die mit Frischgras, Heu und Silage allein nicht mehr zu erzielen ist (s.o.). Entgegen einer weit verbreiteten Annahme ist es in biologischen Betrieben nicht grundsätzlich verboten, Kraftfutter einzusetzen (vgl. Bioland 2008). Zwar stammt es aus biologischem Anbau, doch ändert dies nichts an der Tatsache, dass auch dieses Futter der artgerechten Nahrung von Wiederkäuern widerspricht.

Auch Erkrankungen wie Stoffwechselstörungen, Lähmungserscheinungen und Mastitis sind unter Bio-Kühen verbreiteter als man annehmen möchte (Brinkmann & Winckler 2005). Selbst BefürworterInnen der biologischen Viehhaltung geben offen zu: „Gesundheitszustand und Nutzungsdauer der Milchkühe entsprechen oft nicht den Zielen des ökologischen Landbaus“ (vgl. Boehnke 2006, S. 113; 2005).

Teilweise ist dieser Missstand auf die vielen „Hochleistungskühe“ zurückzuführen, die Biobetriebe – jedenfalls bislang – immer noch halten (vgl. Püntener 2005). Ferner steigt aufgrund des Verbots eines präventiven (vorbeugenden) Einsatzes von Antibiotika die Gefahr gewisser Erkrankungen.

Das betrifft besonders Infektionen des Euters, was das Risiko erhöht, dass Keime in die Konsummilch gelangen. Ähnlich wie in konventionellen Betrieben ist auf Biohöfen rund ein Drittel der Tiere von Mastitis (Euterentzündung) betroffen (vgl. Kittl 2005). Und trotz Laufställen und Weidegang weisen immer noch rund 20% der Bio-Kühe Lähmungserscheinungen auf (vgl. Zollitsch et al. 2006).

Auch der Lebenszyklus einer Biokuh unterscheidet sich nicht grundsätzlich von dem einer „normalen“ Milchkuh. Zwar trifft es zu, dass Bio-Verbände regelmässigen Weidegang oder zumindest Auslauf im sogenannten Laufhof vorschreiben (vgl. Bioland 2008). Mitunter sind auf kleineren Betrieben aber noch Anbindeställe erlaubt; in Deutschland betrifft dies immerhin einen Drittel der ökologisch gehaltenen Milchkühe (vgl. Hörning et al. 2005). Auch sind Eingriffe wie Enthornungen gebräuchlich (bei ca. der Hälfte der Tiere; ebd.). Und genauso wie konventionell gehaltene Milchkühe werden auch Bio-Kühe in der Regel nach einem Viertel ihrer eigentlichen Lebenserwartung zum Schlachter geführt.
Mitunter wirbt die Bio-Milchbranche mit ihrem artgerechten Umgang mit Kälbern. Tatsache ist, dass die meisten Verbände vorschreiben, dass Kälber die ersten 12 Wochen mit Milch (und nicht einem Milchersatz) aufgezogen werden (vgl. Bioland 2008).

Dass aber auch sie ihren Müttern weggenommen werden, in die Mast kommen und nach wenigen Monaten geschlachtet werden, ist in diesen Prospekten seltener zu lesen (s.u.). Zwar wird die sogenannte Mutterkuhhaltung weitherum als der „tiergerechteste“ Umgang mit Kühen bezeichnet. Doch ist ausgerechnet die Milch der besonders artgerecht gehaltenenen Mutterkühen nicht für den menschlichen Bedarf gedacht, sondern für die Aufzucht der Jungen bestimmt. In der Schweiz leben gemäss Angaben von Mutterkuh Schweiz 12% der Rinder in sogenannter Ammen- oder Mutterkuhhaltung.

http://www.tier-im-fokus.ch/info-material/info-dossiers/kuehe_und_i...
Viehwirtschaft

Diese Richtlinien für die Tierhaltung stellen meist nur Mindestanforderungen dar. Das Tier als beseeltes Wesen ist als Haustier besonders auf unsere Obhut angewiesen.

Leitlinie des täglichen Handelns sollte sein, ihm die nötige Fürsorge angedeihen zu lassen und ihm gleichzeitig spezifische wesensgemäße Entfaltungsmöglichkeiten zu schaffen.

Physische und psychische Ungleichgewichte wollen rechtzeitig erkannt und vorsorgend ausgeglichen werden.

Stetige, wache Betreuung des Tieres ist dafür Voraussetzung. Eine eigene Tierhaltung gehört - im Hinblick auf die Entwicklung des Betriebes - unverzichtbar zu einer landwirtschaftlichen Betriebsindividualität.

Das gilt insbesondere für die Wiederkäuerhaltung. Die Futterpflanzen und der wohlausgewogene Dünger, der durch das Rind entsteht, tragen durch die Belebung des Bodens wesentlich zum dauerhaften Gedeihen eines Hofes bei.

Im harmonischen Zusammenwirken der Naturreiche mit dem Menschen kann sich ein belebter, durchseelter Landwirtschaftsorganismus
entwickeln.

»Denn Sie müssen ja wissen, dass zum Beispiel die kosmischen Wirkungen, die in einer Pflanze zur Geltung kommen, die vom Innern der Erde heraus kommen, hin-aufgeleitet werden.

Ist also eine Pflanze besonders reich an kosmischen Wirkungen und frisst diese ein Tier, das nun seinerseits gleichzeitig Mist liefert aus seiner Organisation heraus auf Grundlage eines solchen Futters, so liefert dieses Tier den besonders geeigneten Mist für diesen Boden, wo die Pflanze wächst.«
Rudolf Steiner

Gute Gesundheit und Fruchtbarkeit mit hohen Lebensleistungen werden erfahrungsgemäß von den Tieren erbracht, die auf einem Hof geboren werden und aufwachsen, auf dem deren Ansprüche an artgemäße Haltungs- und Fütterungsbedingungen bei liebevoller Betreuung durch den Menschen erfüllt werden.

Deshalb müssen alle Anstrengungen unternommen werden, unter den jeweiligen Verhältnissen optimale Lebensbedingungen für die Tiere einzurichten bzw. Tiere nur aus solchen Verhältnissen auf den Betrieb zu nehmen.


HALTUNG

Die Haltung der Tiere soll nach wesensgemäßen und haustiergerechten Grundsätzen eingerichtet werden. Eine liebevolle Betreuung durch den Menschen fördert das Wohlbefinden, die Gesundheit und das Leistungsvermögen der Tiere. Dass man also die Tiere nicht einfach in dumpfen Ställen abschließt, ... sondern, dass man sie über die Weide führt und überhaupt ihnen Gelegenheit gibt, auch sinnlich-wahrnehmungsmäßig in Beziehung zu treten zur Umwelt.
R. Steiner, Zitat aus dem Landwirtschaftlichen Kurs

Haltung von Rindern, Kleinwiederkäuern und Equiden
Die Hörner haben bei den Wiederkäuern eine Bedeutung für den Aufbau der Lebenskräfte. Sie bilden einen Kräfte haltenden Gegenpol zu den intensiven Verdauungs- und Stoffwechselvorgängen. Sie sind Teil der Ganzheit des Kuhwesens. Im Vergleich zu anderen Tierarten hat der Mist der Rinder eine besonders fördernde Wirkung auf die Bodenfruchtbarkeit. Zudem haben die Hörner als tierische Hülle für die Herstellung der biologisch-dynamischen Präparate eine wesentliche Bedeutung. Das Enthornen ist nicht gestattet. In besonders begründeten Fällen ist das Enthornen zulässig, wenn eine
zeitlich befristete Ausnahmegenehmigung über die zuständige Demeter-Organisation eingeholt wurde (ANG Enthornung: siehe Kapitel VII, dort Anhang 8).


FÜTTERUNG

Die im Betrieb erzeugten Futtermittel bilden die Grundlage der Tierernährung. Anzustreben ist die vollständige Selbstversorgung. Die Fütterung muss der Art, dem Alter und der Leistung sowie dem physiologischen Bedarf der Tiere gerecht werden. Dabei ist für eine ausreichende Versorgung mit Mineralstoffen Sorge zu tragen. Die notwendigen Mineralstoffe und Spurenelemente sollen - soweit möglich - aus natürlicher Herkunft (Kräuter, Laubheu, usw.) stammen. ..., dass man eben nicht im allgemeinen sagen sollte: »Füttert in diesem Falle das, füttert in jenem Falle jenes, sondern dass man eine Vorstellung davon hervorrufen sollte, was bestimmte Fütterungsmethoden für einen Wert haben für das ganze Wesen der tierischen Organisation.«
R. Steiner, Zitat aus dem Landwirtschaftlichen Kurs

Extraktionsschrote sind nicht erlaubt. Isolierte Aminosäuren sind nicht erlaubt. Keine isolierten Aminosäuren im Futter.

Fütterung von Kühen, Schafen, Ziegen und Pferden (u. a. Equiden)
Die Fütterung von Wiederkäuern muss wiederkäuergerecht sein. Die Sommerfütterung muss überwiegend aus Grünfutter bestehen; anzustreben ist die Futteraufnahme über Weidegang.
Im Winter sollen die Tiere einen möglichst hohen Anteil Heu (Kühe und Pferde mindestens 3 kg/Tier/Tag, Kleinwiederkäuer entsprechend weniger) erhalten; damit ist die ausschließliche Silagefütterung untersagt.


http://www.demeter-im-norden.de/viehwirtschaft.html

Demeter ist aber auch kein vegetarischer Betrieb, aber deren Fleisch ist auch allemal besser und gesünder als das aus einer Massentierhaltung.
An deinem langen Zitat fällt mir vor allem auf, dass es auf zentrale Punkte meines Zitats nicht eingeht. Auch auf "Bio-Höfen" sind die Kühe Qualzüchtungen, werden Kälber von den Müttern getrennt, die Kälber als lebender Abfall der Milchproduktion geschlachtet und kommen die Kühe, wenn ihre Leistung sich verringert, lange vor ihrem natürlichen Ende genauso ins Schlachthaus.
Anscheinend sind aber Kühe nicht auf allen BIO-Höfen Qualzüchtungen, und man läßt da die Kälber bei den Müttern, und nur die Restmilch wird gemolken. Aber ob das bei Demeter zutrifft, weiß ich nicht genau. Ansonsten liefern diese BIO-Kälber die als lebender Abfall der Milchproduktion geschlachtet werden oder diese BIO-Kühe deren Leistung sich verringert, ein gutes und gesundes Fleisch, eben weil es keine Massentierhaltung ist. Und diese werden dann wohl auf dem Hof getötet und geschlachtet.

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