Warum aber ist das so? Wieso hatte bisher kaum jemand die Idee, das zu probieren, was den Kühen täglich reichlich Nährstoffe bietet? In bereits erfolgten Untersuchungen wurde der außerordentlich hohe Nährwert des „Grünfutters“ mehrfach belegt. Ein Vorreiter ist hier das Weizengras, das noch einmal mit einer besonders guten Zusammensetzung punktet und auch als menschliche Nahrung alle wichtigen Inhaltstoffe bereithält.
Sein Eiweißgehalt ist mit 24 % doppelt so groß wie der von Hühnereiern und achtmal höher als der Prozentsatz, der in unserer Kuhmilch enthalten ist. Und bekanntermaßen ist pflanzliches Eiweiß dem tierischen jederzeit vorzuziehen. Zusätzlich sind im Weizengras essentielle Aminosäuren sowie mehrere Enzyme enthalten, die Erbgutschädigungen durch Radioaktivität und Röntgenstrahlen reparieren können. Insgesamt beträgt die Nährstoffzusammensetzung nach Dr. Earp Thomas neben nervenunterstützenden B-Vitaminen auch die Vitamine E,K,A und C und weitere mineralische Inhaltsstoffe, die den Körper gegen freie Radikale schützen.
Es ist die Kombination aller Inhalte, die eine optimale Verwertung ermöglicht. Man könnte einwenden, dass auch die Körner ähnliche Inhaltsstoffe aufweisen und zur Gesunderhaltung geeignet sind. Sie aber enthalten eben auch das in Malto-Dextrin umgewandelte Stärkemehl und es fehlt ihnen dafür das Chlorophyll der Grünpflanze. Dessen Ähnlichkeit mit dem menschlichen Hämoglobin fördert die Neubildung des roten Blutfarbstoffes und beeinflusst somit den Sauerstofftransport und ist günstig für den menschlichen Magen-Darm-Trakt.
Mit etwa 10 µg/g gehört das Weizengras zur Reihe der stark chlorophyllhaltigen Gewächse. Auch in der Vergangenheit scheint es gelegentlich als menschliches Nahrungsmittel gedient zu haben, denn die Bibel berichtet von König Nebukadnezar, der sich in sieben Jahren seines Lebens von Gräsern ernährt haben soll. Das Weizengras-Elixier jedenfalls enthält eine große Portion flüssigen Sonnenschein und kann heute unsere Ernährung sinnvoll ergänzen – vor allem auch da, wo die Aufnahme von einem Überangebot an Kohlehydraten zum gesundheitlichen Problem wird. Besonders für Diabetiker scheint sich hier ein Nahrungsmittel aufzutun, das neben seinem positiven Einfluss auf unsere Gesundheit – den Kohlehydratgehalt von Brot und anderen aus Korn zubereiteten Nahrungsmitteln unterschreitet und ihnen trotzdem viele Vitamine, Enzyme und Mineralien schenken kann.
Sicher ist dies ein nicht zu unterschätzender Faktor, da Zivilisationskrankheiten wie Diabetes deutlich auf dem Vormarsch sind und in der Zunkunft noch viel mehr Menschen belasten werden.
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