Werfen wir alles in denselben Abfall, dann lassen sich Abfälle nicht trennen und organische und anorganische Materialien bilden unübersichtliche Müllberge, in denen beim Zerfallsprozess Methangase gebildet werden. Besser ist es, Abfälle die kompostierbar sind, auch der Wiederverwertung zuzuführen. Das erleichtert es der Erde, schädliche Umweltprozesse zu verarbeiten und belastet sie nicht zusätzlich. Saugt der Abfall Sauerstoff auf, dann produziert er sinnvollen Stickstoff, der auf Gartenböden und Felder aufgebracht wahre Wachstumswunder erbringen kann.
Wer für und mit Yoga lebt, dem sollte die Umwelt nicht egal sein und das gilt auch für den täglich produzierten Abfall. Dafür lohnt es sich, eigene Energiereserven frei zu machen. So zeigen wir uns dankbar für das, was die Erde uns schenkt und können einen Teil an sie zurückgeben.
Sieh im Kompostführer (www.compostguide.com) nach, welche Abfälle sich zur Kompostierung eignen, wenn Du unsicher bist, ob dein Kaffeefilter oder anderes hier hineingehört. Bei www.gogreenonline.de kann man genau nachvollziehen, wie eine gelungene Kompostierung durchgeführt wird. Dafür gibt es auch vorgefertigte Kompostboxen, die man käuflich erwerben kann. Würmer, die die Kompostierung beschleunigen und unterstützen kann man bei www.planetnatural.com bestellen. Und wie man seinen Kompost als Dünger nutzt, erfährt man unter www.vegweb.com/composting
Nach der Lektüre all dieser hilfreichen Seiten kann es eigentlich gleich losgehen mit der Kompostierung deines Abfalls. Such einen geeigneten Platz für deine Kompostkiste und beginne deinen Abfall zu sammeln und ihn so einem organischen Kreislauf zuzuführen.
Wenn du keine Kompostkiste kaufen willst, dann sieh im Internet nach, wie man mit wenigen Hilfsmitteln selbst eine bauen kann. Und stell deine Kiste möglichst nicht in Windrichtung zu deinen Fenstern auf, denn unangenehme Gerüche können bei warmen Temperaturen die Kompostierung begleiten. Schreitet die Kompostierung nur langsam voran, können aber auch Schnellkomposter den Prozess beschleunigen, die in guten Fachmärkten jederzeit erhältlich sind. Wenn man die wichtigsten Hinweise befolgt, dann steht dem Dünger für das kommende Jahr aber nichts mehr im Weg.
Nach einem Artikel aus dem amerikanischen Yoga Journal von Victoria Everman.
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