Ob Mortadella mit Gesichtsmuster oder Streichwurst in Bärchenform – diese Produkte sind alles andere als gesund. Die “Ferdi Fuchs Mini Würstchen” von Stockmeyer beispielsweise werden als “täglichen Beitrag für die gesunde Ernährung” angepriesen.Irreführende Werbung und Etikettenschwindel nannte das jetzt die Verbraucherorganisation foodwatch, denn all diese Produkte haben eines gemeinsam: sie enthalten zu viel Salz. Und das ist – wie der tägliche Konsum von Fleisch und Wurst – alles andere als gesundheitsförderlich.
Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) schätzt, dass etwa ein Gramm Salz pro Tag ausreichen würde – 2 Gramm Salz (!) pro 100 Gramm Wurst steigert somit quasi mit jedem Bissen das Risiko, als Erwachsener an Bluthochdruck zu erkranken. Außerdem enthalten diese Produkte teilweise zu viel Fett. Auch der Zusatz von Vitaminen oder Kalzium kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass Kinder die Finger von diesen Produkten lassen sollten.
Bessere Quellen für Kalzium & Co finden Sie in unseren Nährstoffartikeln. Darüber hinaus hilft Ihnen unsere vegetarisch-vegane Ernährungspyramide dabei, die Empfehlungen für eine gesundheitsfördernde Ernährungsweise in die Praxis umzusetzen. In unserem Artikel “Vegetarische Alternativen zu Fleisch, Wurst und Fisch” finden Sie genügend pflanzliche Produkte – wer braucht da noch (Bärchen-)Wurst?
Hagen Rether jedenfalls nicht mehr – hier finden Sie einen Filmbeitrag unter anderem über Bärchenwurst: Die Wahrheit über Fleisch.
Mehr Informationen unter:
www.abgespeist.deNicht nur aus gesundheitlichen Gründen sollten tierische Produkte gemieden werden. Weiterführende Artikel über Tiere und Tierhaltung finden Sie hier.