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Liebe Gruppenmitglieder,

 

ich hatte hier die Featurette zu Avatar bei Vegetarier 24 eingestellt:

 

Es ist mir inzwischen gelungen, mehr Einblick in den Film „Avatar – Aufbruch nach Pandora“ zu bekommen, der mich ja ursprünglich wegen so mancher phantastischer Szenen angezogen hat.

 

Habe einige wichtige Szenen im Anfang, Mittelstück und Ende des Filmes angeschaut.

 

Jetzt habe ich mich entschieden, diesen Film doch nicht im Kino anschauen und ihn auch n i c h t weiterzuempfehlen.

 

Es handelt sich um die ur-alte Matrix mit dem publikumswirksamen Thema

„ Fressen und gefressen werden“ mit zahlreichen Kampfszenen .

 

Original paradiesische Szenen wurden im Kinofilm nicht gezeigt!

 

Warum wohl?

 

Der kurzen Trailer, der hier dazu eingestellt wurde, genügt vollkommen!

 

Es ist höchste Zeit, gemeinsam mal was Gescheites zu kreieren!

 

Es gibt auf diesem Gebiet viel zu tun, wir sollten selbst Filme drehen!

Die Film-Industrie aus Übersee hat genügend Horror- und Schreckensfilme in den letzten Jahren inszeniert.

Wir haben doch so gute Europäische Filme,

tut Euch das auch bitte nicht an!

 

Es ist an der Zeit, einen Film zu drehen, der wichtige Informationen beinhaltet,

die die Menschen jetzt dringend benötigen,

und ich denk, das mindestens so spannend hinzubekommen ohne diese ganzen „Angst-Psycho-Attacken“.

 

Vielleicht sollten wir Vegetarier uns da mal stärker zusammentun?

Was meint Ihr?

 

Liebe Grüße, Gerhard

DIESER BEITRAG WURDE BISLANG 2x ANGESCHAUT

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Antworten zu dieser Diskussion

Liebe Angie,

da kann man nur sagen: "pervertierte Welt".
Diese Art der Filme werden sicherlich nicht von Vegetariern gedreht!

Danke für Deine Offenheit gegenüber neuen Filmprojekten!
Ich komme auf Dich zurück!

Herzliche Grüße,
Gerhard ;-)
Gerhard, man kann auch übertreiben. Ich bin Veganerin und komme genau jetzt aus dem Kino. Habe Avatar heute das 5. Mal gesehen, Samstag auf englisch das 6. Mal und nächsten Mittwoch guck ich ihn das 7. Mal!!!
Ich bin kein Fan von Sci Fi oder Fantasy, geschweige denn von Ballerfilmen. Aber Avatar ist ganz was besonderes. Die Navi stehen für die unzähligen Völker und Kulturen, die von der sogenannten westlichen "zivilisierten " Welt über jahrhunderte hinweg ausgebeutet wurden. Man hat ihnen ihre Sprache und ihre Gebräuche verboten, die Frauen vergewaltigt, ihnen jegliche Lebensgrundlage genommen und bis heute leben ehemals stolze Kulturen, die in Achtung vor der Umwelt und vor der Natur in Frieden lebten am Rande der Gesellschaft in erbärmlichen Verhältnissen.
Und dann kommt einer, der das begreift, der versteht und sich auf die Seite derer stellt, die er eigentlich verraten sollte. Er unterstützt das nicht mehr und schlägt den so übermächtig erscheinenden Feind in die Schlucht. Endlich kriegen die blöden Erdmenschen was auf die Mütze und müssen begreifen, daß man sich nicht alles nehmen darf. Sowas wie in Avatar wünsche ich mir für die Regenwälder und ihre Bewohner auf der Erde!!! Daß die Navi sich auch von Fleisch ernähren und sie auf die Jagd gehen sehe ich in dem Film nicht als verwerflich an. Sie bedanken sich bei jedem Tier, dass sie für die Ernährung ihres Volkes jagen und sie entschuldigen sich bei ihm. Sie haben großen Respekt vor allem was sie umgibt und es gibt auch hier genügend Völker, die sich von der Natur nur das zum Leben nehmen, was sie benötigen, nicht mehr. Die Indianer haben auch Büffel gegessen udn die Eskimos essen Fisch. Dort wächst ja auch kein Gemüse :-) Man kann es ihnen nicht verübeln, weil sie es nicht besser wissen! Und erinnere dich an diese wundervollen Landschaften, die es zu schützen gilt. Haben wir hier auch! Dieser Film regt sehr zum Nachdenken an, selbst mein superharter Kumpel, der mich als Greenpeace-Mitglied müde belächelt, war ganz nachdenklich geworden, als er aus dem Kino kam. Also liebe Leute, guckt mal genau hin.... der Film ist in jeder Hinsicht sensationell....
Herzlichen Dank, Müsli, :-)

für Deine ausführlichen und sehr interessanten Zeilen, die auch mich sofort "zum Überdenken" anregen.
Ich habe ja ursprünglich auf unserem Ning-Portal "Paradiese Künstlerdörfer" Werbung gemacht für den Film "Avatar - Aufbruch nach Pandora" und habe mich auch auf diesen Kinobesuch s e h r gefreut.

Dann hatte ich leider Filmausschnitte in englischer Sprache gesehen und das hat mich auch dann letztlich davon abgehalten oder vielleicht auch "abgeschreckt":
vor allem mit der Vorstellung der ganzen Kampfmaschinen und -techniken und speziell dieser laufenden Roboter-Superwaffe, in dem durch den "innensitzenden Steuernden" alle Bewegungen übertragen werden!

Persönlich war ich damals als Jüngerer großer Fan von der ersten Star-Wars-Trilogy (mit ähnlichen Inhalten!). Daraufhin habe ich tatsächlich mich entschlossen, Architekturmodellbauer zu werden. Und noch andere sehr positive Dinge sind dadurch bei mir als etwa 25-jähriger damals passiert. ;-)

"Und dann kommt einer, der das begreift, der versteht und sich auf die Seite derer stellt, die er eigentlich verraten sollte. Er unterstützt das nicht mehr und schlägt den so übermächtig erscheinenden Feind in die Schlucht."
Exakt diese Thematik, die Du in dem obigen Satz ansprichst, hat mich auch ursprünglich angezogen! Dann haben mich Freunde davon abgehalten und auch aus folgendem Grund "gebremst":
sehr viel wird in diesem Film mit äusserst starken Emotionen gearbeitet und die Szenen gehen ganz schön in's Unterbewußtsein. Das ist n i c h t zu unterschätzen, da Programmierungen (!) in größerem Ausmass stattfinden!
Interessant ist der folgende Satz von Dir und ich würde wahrscheinlich genau so wie Du reagieren (das ist also kein persönlicher Angriff Deiner Person, sowas ist hier auch unnötig):

"Endlich kriegen die blöden Erdmenschen was auf die Mütze und müssen begreifen, daß man sich nicht alles nehmen darf. Sowas wie in Avatar wünsche ich mir für die Regenwälder und ihre Bewohner auf der Erde!!!"

Verstehst Du, was ich mit meinem "kritischen Text" auszudrücken versuchte?

Der "sensationelle Film" beinhaltet auch sehr phantasievolle und phantastische Szenen und regt sicherlich zum Nachdenken an. Leider hat man die paradiesischen Szenen aus dem Original-Kinofilm wieder herausgeschnitten!
Warum wohl?
Ich versuche im Anschluß noch einen kurzen Trailer dazu einzubetten.
Ich hoffe, das funktioniert hier!

Die Frage ist jetzt, wurde dieser Film rein aus ideellen Gründen produziert oder bewußt so reißerisch, dass Millionen von Dollars und € wieder mal in die Kassen eingespielt werden?
Und was passiert mit den Geldern und der Energien der Kinobesucher, werden damit Projekte zum Wohle der Erde, der Regenwälder und auch im Sinne von Greenpeace verwendet?

Nach dem Kinofilm gehen die Menschen emotional sehr aufgeladen in "unsere echte Welt" zurück und was passiert jetzt? Werden sie wieder einmal damit allein gelassen? Fühlen sie sich durch den Film gestärkt oder stellt sich bald auch wieder die "ganz normale Ohnmacht ein"?

Kennt Ihr den Film "das fünfte Element"? (auch wenn der Film in manchem "schwächelt")
Hier wird sehr deutlich, je mehr die andere Seite bekämpft wird, desto stärker wird die ursprüngliche Aggressor-Energie v e r s t ä r k t!

Genau hier sehe ich die manipulative Gefahr, dass sehr viele Menschen wieder und auch ganz verständlich "dagegen sind" und jetzt genau energetisch das Ungewollte unterstützen!

Ist das nach-voll-ziehbar? ;-)

Gut wäre für mich zum Beispiel, einen Film von "diesem Kaliber" zu drehen und gemeinsam gezielte Aktionen, wie z.B. mit Greenpeace zu starten. Die Menschen gehen aus dem Kino und werden bewußt beraten und bekommen konkret Möglichkeiten, was jetzt sofort geändert werden kann und auch Organisationsvorschläge.
Die Schulen und Universitäten greifen gemeinsam diese Thematik auf...!

Vielleicht sollten hier an dieser Stelle auch interessante Leserbriefe aus anderen Foren mal aufgezeigt werden.

Meine Anregung ist doch, mal zu einer "neuen Art der Kinofilme in dieser Dimension" aufzurufen mit mehr lösungsbezogenen Inhalten und besser durchdachten darauffolgenden, gemeinsamen Aktionen.
LG Gerhard ;-)
hier ein Trailer von "Avatar - Aufbruch nach Pandora" mit Filmsequenzen, die leider im Kino in dieser Form nicht gezeigt wurden:

auch das ist sicherlich sehr, sehr ansprechend:

P.S.: in meinem obigen Text hat sich leider ein "Fehlerteufel" eingeschlichen:
"werden damit Projekte zum Wohle der Erde, der Regenwälder und auch im Sinne von Greenpeace gefördert ( und nicht: verwendet)?"

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