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Hallo Zusammen,

ich habe gerade einen Artikel zu eisenhaltigen Lebensmitteln gelesen (http://www.vebu.de/gesundheit/vitamine-a-naehrstoffe/eisen), den ich nicht ganz verstehe:

Einerseits werden Nüsse und Samen als wichtigste vegetarische Eisenquelle bezeichnet, andererseits aufgrund ihres Gehalts an Phytaten als "Eisenräuber" eingestuft . Widerspricht der Artikel sich selbst, oder habe ich da etwas falsch verstanden?

Danke im voraus,

Floyd

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Im Prinzip ist es richtig. Phytinsäure verschlechtert die Bioverfügbarkeit (siehe auch hier) von Eisen, aber auch phytinsäurehaltige Lebensmittel sind Eisenquellen. Die Betonung liegt darauf, daß sehr viel Phytinsäure schlecht ist, ein bißchen ist nicht das Problem. Eine Auflistung von eisenhaltigen Lebensmittel, sowie eine genauere Tabelle zum Eisenbedarf (die vier Angaben in diesem Artikel finde ich etwas zu dürftig aufgrund der großen Unterschiede) findest du hier.

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1. Viel Nüsse zu essen würde ich wegen dem hohen Fettgehalt nicht empfehlen.
2. Einmal im Jahr beim Hausarzt den Ferritin ( http://de.wikipedia.org/wiki/Ferritin) -Wert ( nicht den Eisen & auch nicht den Hämoglobinwert! ) im Blut bestimmen lassen und ggfs. rezeptfreie, niedrig dosierte Eisentabletten über 3 Monate einnehmen, um die Eisenspeicher aufzufüllen.
Aktuelle Diskussion im Deutschen Ärzteblatt und Kommentierung hierzu: http://www.oneview.de/myoneview/url/details.jsf?urlId=58634125

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oder einfach mal testen lassen, ich hatte auch schiss dass mein eisenwert zu niedrig ist wg rauchen+kaffee, aber war alles supi :-)

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1.Der Eisen-Spiegel unterliegt großen Schwankungen
( Tageshöchstwert kann dreimal so hoch sein wie der Tagesminimalspiegel ! )
2.Ein erniedrigtes Serumeisen ist nicht spezifisch für einen Eisenmangel.
Zur Abklärung eines Eisenmangels ist die Bestimmung des Serumeisens vollkommen unbrauchbar und nicht aussagekräftig!
3.Ferritin ist empfindlichste und spezifischste Methode zur Überprüfung der Körpereisenspeicher

http://www.laborlexikon.de/Lexikon/Infoframe/e/Eisen.htm

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ich geh mal davon aus, dass wenn man zum arzt geht und sagt man hat vllt. eisenmangel, dass dann auf Ferritin getestet wird.

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nach meiner Erfahrung geschieht das leider bei weniger als 50% der Patienten.

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Sicherlich wird die Eisenverfügbarkeit aus der Nahrung im Beisein von natürlichem Vitamin C verstärkt, wie auch Leitzmann und Hochstrasser argumentieren. Für die Blutbildung ist die Aufnahme von Chlorophyll sehr wichtig, da dieses leicht in Hämoglobin umgewandelt werden kann.

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Dass Kaffee und Schwarztee zu den "Eisenräubern" gehören ist denke ich allgemein bekannt. Mit Nüssen kenne ich mich nicht aus, hat hier aber der Martin erklärt.
Ich habe schon mein ganzes Leben lang immer wieder Eisenmangel, auch als ich noch Fleisch gegessen habe. Übrigens war es da noch massiver, ha.
Auf Eisentabletten wird mir schlecht. Gute Erfahrungen habe ich mit Ferrum metallicum D3 oder sogar D6 gemacht. Muss man längere Zeit einnehmen, am Besten regelmäßig mit Pausen dazwischen, aber es ist eine gute Option. Mediziner sagten mir, dass das nicht hilft, aber es ist bei mir so.

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Stimmt mit dem Mittel Ferrum metalicum D3 oder auch D6 habe ich die allerbesten Erfahrungen gemacht. Mediziner sagen alle das bringt nichts, bei mir hat es immer was gebracht.
Aber am allerbesten wirken bei mir Brennessel: als Salat klein gehackt, als Spinat gemacht oder im Herbst die Samen pflücken und trocknen und über das Müsli streuen, schmeckt auch noch sehr gut.

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