Eva-Miriam Gerstner stellt provokantes PETA-Motiv vor / Hotel- und Gastro-Profi bestärkt Anuga-Entscheidung.
Die Berliner Jungunternehmerin Eva-Miriam Gerstner – erfolgreiche Hotel- und Gastronomieberaterin (
www.buero-gerstner.com) – stellt jetzt zusammen mit der Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. ein provokantes Motiv gegen Foie gras vor: Dafür schlüpfte sie in die Rolle der zwangsgestopften Gänse und Enten und zeigt sich mit überdimensionalem „Stopfschlauch“ im Mund und mit Wunden. Mit diesem Motiv soll auch die international größte Lebensmittelmesse Anuga gestärkt werden, die jüngst beschloss, Foie gras keine Plattform mehr zu geben – und damit die französische Politik auf den Plan rief.
„Ich würde mir wünschen, dass die Kollegen sich damit beschäftigen, dass Foie gras keine Delikatesse ist, sondern das kranke Organ eines gezielt krank gemachten Vogels. Es ist, als würde man einem Menschen 12 Kilogramm Spaghetti in 5 Sekunden in den Rachen stoßen!“, so Eva-Miriam Gerstner.
Das Motiv wird im September zusammen mit einem persönlichen Anschreiben von Eva-Miriam Gerstner an Sternehotels- und Restaurants in Deutschland und Österreich verschickt – mit der Bitte, dieses grausame Produkt endgültig von der Karte zu streichen.
Denn die Produktion von Stopfleber ist so grausam, dass sie in Deutschland und in 13 weiteren EU-Ländern aus Tierschutzgründen bereits verboten wurde. Den Tieren wird mehrmals täglich über ein Metallrohr, das bis in den Magen reicht und nicht selten schwere Verletzungen der Speiseröhre verursacht, ca. 1,2 kg Futterbrei verabreicht – ein Vielfaches der Menge, die die Tiere unter normalen Umständen zu sich nehmen würden. In nur 12 Tagen schwillt die Leber auf das 10-Fache ihres normalen Gewichts an. Auf den Menschen übertragen würde die Leber 20 Kilo wiegen. Neben dieser täglichen Qual führt die Lebervergrößerung zu Atemnot, Knochenbrüchen, Herz-Kreislaufbeschwerden und massiven Stoffwechselstörungen – bis hin zum Versagen der Leberfunktionen.
Foto: © Marc Rehbeck